Smart-Meter

​Smart-Meter

​Die neuen intelligenten Zähler, die sogenannten Smart-Meter, sollen der Standard für die Verbrauchsmessungen von Strom, Wasser, Gas und Wärme werden.

smartmeter

​Neben dem reinen Gesamtverbrauch messen sie die tatsächliche Nutzungszeit, die Verbrauchsquellen und andere persönliche Verbraucherdaten. Die aufgezeichneten Daten werden über eine digitale Kommunikationsschnittstelle (Internet, Mobilfunk, Stromnetz) automatisch an das jeweilige Versorgungsunternehmen gesendet. 

Bereits seit 2011 sind in Deutschland Immobilienbesitzer bei Neubauten, Sanierungen und bei einem Stromverbrauch grösser als 6’000 kWh/Jahr gesetzlich verpflichtet, „intelligente“ Stromzähler einzubauen. In den USA wurden bereits in rund 65 Millionen Haushalten Smart-Meter installiert – zum Teil auch gegen den Willen der Hauseigentümer.

Ein Smart-Meter muss zwangsläufig ein hohes Strahlungsniveau aufweisen, da es mit allen elektronischen Geräten kommunizieren muss. Da Smart-Meter niemals abgeschaltet werden und die Mikrowellen auch auf die installierten Kupferleitungen im Haus einstreuen und über diese abgestrahlt werden, wird im gesamten Haus Mikrowellensmog verbreitet.

Stärkere Strahlenbelastung als bei Mobiltelefonen

Smart-Meter werden von den Energiekonzernen als die neuen intelligenten Stromzähler, als „grüne Alternative“, angepriesen. Über die hohe Strahlenbelastung, die vom Smart-Meter ausgeht, berichten Energiekonzerne und Behörden jedoch kaum. Die Funktionsweise der Smart-Meter mag einfach sein, nicht aber die dahinter stehende Technologie. Die permanenten Mikrowellenimpulse, die Smart-Meter aussenden, wenn sie einerseits mit den elektrischen Geräten im Haushalt und andererseits mit dem Energiekonzern kommunizieren, stellen eine Strahlenbelastung dar, die jene von Mobiltelefonen ums Hundertfache übersteigt. Kein Wunder dass Smart-Meter aufgrund der permanenten Abgabe von Mikrowellen eine Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Schlafstörungen, Tinnitus …

Unabhängige Studien unterstreichen die hohe Gefahr der Smart-Meter:
Das Center for Electrosmog Prevention (CEP), eine kalifornische Non-Profit-Organisation, schätzt, dass ein einziger Smart-Meter so viel Strahlung abgibt wie 160 Mobiltelefone zusammen.  Andere Studien kamen zum Ergebnis, dass Smart-Meter sogar die 1000-fache Strahlung eines normalen Handys abgeben. Daniel Hirsch, Strahlungsexperte und Dozent an der University of California, San Diego (UCSD), widerlegt in einem Artikel den California Council on Science and Technology (CCST), der basierend auf Industriedaten zu dem Schluss gelangt war, dass intelligente Stromzähler sicherer als Mobiltelefone seien. Hirsch schreibt: "Die Gesamtbelastung, die ein Smart-Meter aus einem Meter Entfernung auf den Körper ausübt, ist im Durchschnitt doppelt so groß wie die durch ein Mobiltelefon – nicht etwa halb so groß."  Es gibt Nachweise über Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Schlafstörungen, Schwindel, Herzklopfen, Tinnitus und andere Symptome im Zusammenhang mit diesen Stromzählern.

Smart-Meter sind eine potenzielle Gefahr

Selbst die American Academy of Environmental Medicine (AAEM) bestätigt, dass die Smart-Meter eine potenzielle Gefahr darstellen, insbesondere für Personen mit Vorerkrankungen. Sie empfiehlt offiziell: "In einem Haushalt, in dem Personen mit neurologischen oder neurodegenerativen Erkrankungen, genetischen Defekten, Krebs und anderen Krankheiten leben, sollten keine Smart-Meter installiert werden. Zudem sollten Smart-Meter im näheren Umfeld um die Behausungen von Patienten entfernt werden.“

Im US-Bundesstaat Kalifornien mehren sich die Proteste gegen die intelligenten Stromzähler und den fortlaufenden Austausch gegen die herkömmlichen Zähler. Es kam zu Straßenblockaden, weshalb einige Bezirke die Installation vorläufig eingestellt haben, bis das Ausmaß der potenziellen Gesundheitsrisiken durch die Smart-Meter geklärt ist. Die neuen intelligenten Stromzähler stehen im Verdacht, wegen ihrer übermäßigen Strahlenbelastung stark gesundheitsgefährdend zu sein.

Eine kleine Region in San Francisco hat es mittels einer Verfügung geschafft, die Einführung der Smart-Meter für ein Jahr zu stoppen. Davon profitieren 70.000 von 260.000 Einwohner von Marin County. Begründet wird die Verfügung mit einem potentiellen Gesundheitsrisiko, welches von jedem Smart-Meter ausgeht. In Folge der erhöhten Strahlungsbelastung leiden die Einwohner unter Tinnitus, Kopfschmerzen, Angstzuständen, Herz-Rhythmus- und Schlafstörungen sowie an Krebserkrankungen. 24 weitere kalifornische Bezirke führten ähnliche Aktionen durch weil sie sich von der zuständigen Behörde California Public Utilities Commission  (CPUC) im Stich gelassen fühlten.

Die kalifornische Consulting-Firma Sage Reports hatte im Januar 2011 eine Studie vorgestellt, in der die übermäßige Strahlenbelastung eindeutig belegt wurde: "Die von dem Betreiber Pacific Gas & Electric Co  (PG&E) in Kalifornien installierten drahtlosen Geräten verstoßen gegen das Sicherheitslimit der Federal Communications Commission (FCC)."

Bei der zuständigen Behörde California Public Utilities Commission (CPUC) gingen bereits mehr als 2000 Beschwerden wegen Gesundheitsproblemen ein. Die wachsende Protestbewegung fordert mittels der Studie den Gouverneur Brown auf, die bereits installierten Geräte wieder entfernen zu lassen.

Wie der Umweltmediziner Joachim Mutter über Erfahrungen mit den neuen Funksystemen aus seiner Praxis berichtet, haben Patienten nach dem Einbau von Smart-Metern  auf Funkbasis "vielerlei Beschwerden und Krankheiten erworben" – obwohl sie nicht einmal davon wussten, dass sich neue Strahlenquellen im Haus befanden. Es handelte sich um das Spektrum des Mikrowellensyndroms: Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Herzpalpitation, Blutdruckkrisen, Schwindel, Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Augenbrennen, Hautbrennen, Tinnitus, Depressionen etc. Diese wurden erst besser (nach Latenz von zwei bis vier Tagen), nachdem die elektronischen Wärmezähler demontiert und dafür wieder die alten Messröhrchen an den Heizkörpern angebracht wurden.

Manche Elektrosensiblen sind vor der verbreiteten Mobilfunkstrahlung längst in die Keller geflohen. Werden nun gerade dort zwangsweise funkende Strom-, Gas- oder Wasserzähler installiert, resultiert daraus ein quälender Zustand für die Betroffenen. Und das in besonderem Maße, wenn sie ihre Wohnung oder ihr Haus bereits nach außen gegen Funk abgeschirmt haben – da dann die Mikrowellen durch die Abschirmung reflektiert werden.

Elektrosensible Personen leiden unter dem Einfluss von Mikrowellen unter zum Teil schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die für die Beschwerden als Ursache angesehene elektromagnetische Strahlung ist dabei meist in einem Dosisbereich weit unterhalb der behördlicherseits vorgegebenen Grenzwerte. Schätzungen zufolge geht es immerhin um fünf bis neun Prozent der Bevölkerung, Tendenz steigend.

Quelle: Wulf-Dietrich Rose: >Mikrowellen töten leise<; Amazon 2018

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