Forschungsergebnisse zu biologischen Wirkungen von Mikrowellen

​Forschungsergebnisse zu biologischen Wirkungen von Mikrowellen

​Der renommierte Genetiker P. Czerski arbeitete in Amerika an den Experimenten mit, die W.M. Leach für die Abteilung >Biologische Effekte< des US-Büros für Strahlenschutz ausführte. Ähnlich wie Professor Susskind in Berkeley schon im Jahre 1961 bei Testgruppen von Mäusen stellten Czerski und Leach bei ihren Versuchstieren nach Mikrowellenbestrahlung Blutkrebs fest, außerdem Veränderungen in den Zellen des Knochenmarks.

Blut

​Thermische Effekte waren bei diesen Versuchen von vornherein dadurch ausgeschlossen worden, daß die Tiere in genau dosierter Weise gekühlt wurden. Eine Temperaturerhöhung konnte daher nirgends auftreten. Zu den mikroskopischen Befunden zählte neben vermehrter Zellteilung im Blut auch die Feststellung, daß viele Lymphozyten eine unnatürliche Aufblähung bzw. Vergrößerung zeigten.

Leach kam zu dem Ergebnis, daß die Zellen unter Mikrowelleneinwirkung ihre Fähigkeit eingebüßt hatten, ihre eigene Teilung normal zu steuern. "Dafür aber", so erklärte Leach am 15. Dezember 1976 auf einer vom amerikanischen Präsidialbüro für Funk- und Fernmeldewesen einberufenen Sitzung, "haben wir ein bestimmtes Wort - es lautet Krebs."

Mikrowellen-Strahlung kann ab einer gewissen Intensität zu inneren Hitzeschäden führen. Betroffen sind vor allem schlecht durchblutete Organe wie die Hoden oder das Auge, wo es zur Trübung der Augenlinse kommen kann. Besondere Risikogruppen sind Menschen mit verminderter Wärmeregulation, wie z.B. Personen mit Fieber, Diabetiker und ältere Menschen. Die für diese sogenannten thermischen Effekte notwendigen hohen Intensitäten können bei kopfnah betriebenen leistungsstarken Mobiltelefonen erreicht werden.

Aber auch unterhalb der thermischen Schwelle wurde eine Vielzahl von biologischen Effekten wie z.B. die Beeinflussung der Gehirnaktivität und des Stoffwechsels gefunden. Als mögliche gesundheitliche Folgen werden eine Schwächung des Immunsystems sowie eine Erhöhung des Tumorrisikos diskutiert, die teilweise auch experimentell bestätigt wurden. Im Tierversuch zeigen sich Veränderungen im Verhalten und Lernen.

Ein besonderes Augenmerk richten die Wissenschaftler auf gepulste Mikrowellen-Strahlung, wie sie z.B. bei Handys und Smartphones, bei DECT-Schnurlostelefonen, WLAN, vielen Babyphonen und anderen neuen Anwendungen zum Einsatz kommt und besondere biologische Wirkungen erzielen kann.

Bei 300 MHZ bis 3 GHZ bilden sich Hot Spots

Mikrowellen beeinflussen unseren Körper nicht gleichförmig: "Bestimmte Körperregionen sind von der Strahlung sehr viel stärker betroffen als andere Körperteile", erklärt Prof. Thomas Mc Lean von der Elektrotechnischen Fakultät der Universität Birmingham. Man spricht von sogenannten "Hot Spots". Besonders davon betroffen sind die Sinneszellen im Innenohr sowie Teile des Auges (Retina, Cornea). Der Grund liegt darin, daß die feinen Arterien im Auge nicht imstande sind, einen signifikanten Temperaturanstieg durch körpereigene Thermoregulation zu kompensieren. Der kindliche Organismus reagiert auf diese Effekte viel empfindlicher als dies bei Erwachsenen der Fall ist. Ein signifikanter Temperaturanstieg ist erst nach etwa sechs Minuten Expositionsdauer festzustellen.

Beeinflussung grundlegender Zellprozesse

Mikrowellen scheinen in komplexer Art und Weise in grundlegende Prozesse auf Zellebene einzugreifen. Als Hauptwirkort vermutet man dabei die Zellmembranen, die für die Zellkommunikation eine zentrale Rolle spielen. Eine Beeinflussung von Zellteilungsrate, Nervensystem und Gehirnaktivität kann über diesen Weg erklärt werden.

Ob und wie sich solche Störungen grundlegender Zellprozesse aber auf die Funktion und Gesundheit des Organismus auswirken, ist bis heute nur unzureichend einzuschätzen. Vorstellbar sind vielfältige physiologische Systemstörungen, wie eine Beeinflussung des Hormonhaushalts, eine Schwächung des Immunsystems, eine verminderte Tumorkontrolle und vieles andere mehr. Ob Mikrowellen damit vielleicht den Schlüssel zum Verständnis vieler noch ungeklärter Zivilisationskrankheiten, wie z.B. der drastischen Zunahme von Brusttumoren in hochindustrialisierten Ländern, darstellen, kann auf wissenschaftlicher Basis noch nicht bewiesen werden.

Der gesunde Organismus besitzt eine Reihe von Steuer- und Regulations-Mechanismen, die in der Lage sind, Störungen auf Zellebene zu kompensieren und das Entstehen einer Krankheit zu verhindern. Es ist aber durchaus plausibel, wenn auch wissenschaftlich noch ungenügend nachgewiesen, daß Menschen, die durch Krankheit, Alter oder eine Vielzahl von Umweltbelastungen bereits geschwächt sind, auf zusätzliche Störungen empfindlicher reagieren als gesunde Menschen. Eine solche zusätzliche Störung könnten Mikrowellen darstellen, weil sie ein chronisches Stress-Reiz-Milieu verursachen.

Es gibt offenbar für den menschlichen Organismus keine spezifische, nach technischen Parametern ausgerichtete Mikrowellenreaktion. Alle Mikrowellen haben auf den menschlichen Körper unspezifische Reaktionen in der Art einer Stressreaktion zur Folge.

Dr. William Ross Adey, einer der leitenden Forscher am Medical Center in Loma-Linda im US-Bundesstaat Kalifornien und zahlreiche weitere international anerkannte Wissenschaftler haben bewiesen, dass bei einer Mikrowellenintensität unterhalb des von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen und in den meisten westlichen Industrieländern geltenden Grenzwertes folgende Wirkungen entstehen können:

Eingriffe in die Erbinformation; genetische Veränderungen; Missbildungen;
Beeinträchtigung der fötalen Entwicklung während einer Schwangerschaft;
Gehirnfunktionsstörungen und andere pathologische Veränderungen im Gehirn;
Schwächung des Immunsystems;
Beschleunigung des Wachstums von Krebszellen, besonders bei Gehirntumoren;
Verhaltensänderungen bei Mensch und Tier;
Veränderung des Kalzium-Ausstroms aus Gehirnzellen; Kalzium-Ionen spielen eine wichtige Rolle bei der Informationsübermittlung durch das Nervensystem.

Da sich die elektrische Leitfähigkeit der Nerven durch andauernden, wiederholten Mikrowelleneinfluß ändert, wird auch die Informationsübertragung im Nervensystem gestört; zwangsläufig werden dadurch die natürlichen Abläufe im gesamten Organismus verfälscht, behindert und fehlgesteuert.
 
Sowjetische Forscher stellten fest, dass Mikrowellenstrahlung von niedriger Intensität außer Störungen des zentralen Nervensystems auch den normalen Rhythmus der Gehirnströme verändert, die mit dem Elektroenzephalographen (EEG) aufgezeichnet werden. Mikrowellenstrahlung hoher Intensität rief vereinzelt Halluzinationen und andere Störungen des Wahrnehmungsvermögens hervor. Bei den für sowjetische Radartechniker eingeführten elektrokardiographischen Reihenuntersuchungen (EKG) stellte man auch zahlreiche anomale Veränderungen der Herzmuskelfunktion fest.

Ähnlich wie in Amerika stellten auch sowjetische Forscher Verschiebungen in der Anzahl verschiedener weißer Blutkörperchen fest, dazu einige Veränderungen im Aufbau bestimmter Eiweißkörper des Blutes. Als weitere biologische Effekte von Mikrowellenstrahlungen werden unter anderem aufgezählt:
Ausbreitung von Veränderungen bei der Fortpflanzung (schon unter dem Einfluss von Mikrowellen niedriger Frequenz); sinkende Fruchtbarkeit, Sterilität, Ansteigen der Zahl von Mädchengeburten;
Anstieg der Zahl von Fehlgeburten und von Missbildungen bei Neugeborenen, zum Beispiel nach Mikrowellentherapie im Frühstadium der Schwangerschaft;
Senkung der Lebenserwartung bei Kindern, die im Mutterleib Mikrowellen ausgesetzt waren.

Das amerikanische Präsidialbüro für Funk- und Fernmeldewesen OTP ließ 1975 in seinem Jahresbericht an den amerikanischen Kongress durchblicken, daß man wohl doch gut beraten wäre, wenn jetzt die Experimente der Russen und Tschechen genau nachgeprüft würden, die schon 15 Jahre früher zu den niedrigen Werten der maximal zulässigen mittleren Leistungsdichte von Mikrowellenstrahlungen geführt haben, welche Grundlage der osteuropäischen Standards sind.

In diesem Bericht heißt es, es sei nun auch erwiesen, daß nichtionisierende elektromagnetische Strahlung in der Lage ist, die Zellteilung von Lymphozyten, einem Typ der weißen Blutkörperchen, zu beschleunigen - und zwar in lebenden Körpern. Über Mikro- und Radiowellen-Effekte in Bezug auf Erbmasse und Fortpflanzung heißt es, daß selbst Strahlung mit ganz geringer Leistungsdichte bei Versuchstieren oder genetischem Material bedeutsame Veränderungen hervorruft, von Geburtsmissbildungen über Strukturfehler bei Käfern, die im Puppenstadium bestrahlt wurden, bis zu anormaler Entwicklung von Chromosomen.

Eine Arbeitsgruppe um J.H.Heller (Connecticut) erzeugte in Versuchen bei Pflanzen und Insekten Erbschäden, die fast gleichermaßen durch Gammastrahlen, Röntgenstrahlen, ultraviolette Strahlen und Mikrowellen weit unter Wärmewirkungsintensität hervorgerufen wurden. In Experimenten mit männlichen Fruchtfliegen gelang der Arbeitsgruppe der Beweis, daß Mikrowellenstrahlungen niedriger Leistungsdichte mit vier verschiedenen Frequenzen die Erbmasse so verändern, daß Mutationen entstanden. Mit anderen Worten: die Strahlungen verursachten in den Samenzellen der Fliegen genetische Schäden, und diese wurden nun auch auf deren Nachkommen übertragen.

Quelle: Wulf-Dietrich Rose: >Mikrowellen töten leise<; Amazon 2018


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