Mobilfunkmasten und Handys – ihre Strahlung ist mehr als ein Gesundheitsrisiko für den Menschen. Die flächendeckende Bestrahlung der Erde durch die Mikrowellenstrahlung der Handymasten kann zu einer Umweltkatastrophe beitragen. Gibt es Zusammenhänge von Bienensterben und Mobilfunkstrahlung? Oder vom Verschwinden von Vogelarten in Städten? Die Beweise dafür liegen vor.

Auf der Grundlage jahrzehntelanger eigener Arbeit und ausgedehnter internationaler Forschung zeigt der Biophysiker Dr. rer. nat. Ulrich Warnke, wie weise und feinfühlig die Natur elektrische und magnetische Felder für den Aufbau des Lebens genutzt hat. Aber er kann deshalb auch überzeugend kritisieren, wie töricht und verantwortungslos wir heute in diesen natürlichen Haushalt eingreifen: Bienen und andere Insektenverschwinden, Vögel meiden bestimmte Plätze und sind an anderen Orten desorientiert.
Die Verschmutzung der Umwelt mit technischen elektromagnetischen Feldern ist deshalb so gefährlich, weil man sie nicht sieht, nicht hört und nicht riecht. Von den Elektrosensiblen unter uns, deren Leiden für die Gesellschaft völlig zu Unrecht eine offenbar vernachlässigbare Randerscheinung bleiben, einmal abgesehen, kriegen wir die schädlichen Folgen dieser Art von Verschmutzung im Alltag nicht mit. Diese Folgen aber werden vor allem und auf jeden Fall den nachfolgenden Generationen mit aller Härte präsentiert werden.
Der Mensch leidet an Funktionsstörungen und Krankheiten, und soweit sie vererbbar sind, gibt er sie als Vorschädigungen an die nächsten Generationen weiter. Wir sind dabei, im Verlauf weniger Jahrzehnte zu zerstören, was die Natur in Millionen von Jahren aufgebaut hat.
Dr. Ulrich Warnke ist Dozent an der Universität des Saarlandes.