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„WLAN-Dimmer“ zur Reduzierung der WLAN-Strahlung in kabellosen Netzwerken

Netzwerk-Router sind für den normalen Betrieb in ihrer Sendeleistung oft stark überdimensioniert. Die WLAN-Netze reichen dann weit über die eigene Parzelle hinaus und können von anderen empfangen werden.

 

Das ist ein Sicher­heitsrisiko und eine Gesundheitsgefährdung für die Bewohner bzw. Nutzer eines Gebäudes. Durch einen neu entwickelten und patentierten „WLAN-Dimmer“ soll sich die WLAN-Intensi­tät auf das mindest-erforderliche Maß reduzieren lassen. Er ist einfach anzuwenden und bietet sich an für Wohnungen ebenso an wie für Büros, Cafés, Hotels oder Schulen.

2013 kontaktierte das Seminarzentrum Haus Schüberg in Ammersbek den baubiologischen Messtechniker und Erfinder Wolfgang Kessel und fragte nach Messungen in ihrer Einrich­tung. Er stellte fest, dass 8 WLAN-Repeater in den 20 Zim­mern und fünf Seminarräumen eine Leistungsflussdichte von 2.000 bis 3.000 µW/m² verursachten. Einige Dozenten klag­ten über Unwohlsein und wollten Abhilfe. Der Vorschlag, auf WLAN ganz zu verzichten, wurde jedoch abgelehnt.

Die Anforderungen des Zentrums lau(te)ten:

  • Tagsüber soll der WLAN-Betrieb mit niedrigstmöglicher Intensität garantiert sein. Bei Funktionstests mit einem Smartphone und einem Laptop soll ein YouTube-Film mindestens eine Minute ohne Unterbrechung störungsfrei     an­gesehen werden können.
  • In der Nacht wird die Anlage über eine Zeitschaltuhr abgeschaltet.

Vor diesem Hintergrund hat Kessel die patentierte Cuprotect Siebhülse (bis 30 dB Schirmdämpfung) modifiziert und für die Abschirmung der Antennen vorgeschlagen: Die Abschirmmaßnahmen sollen die Strahlungsintensität auf 0,1 - 3 µW/m² in allen Daueraufenthaltsbereichen (Zimmer, Seminarräume, Kantine, Cafeteria, Sekretariat) reduziert haben. Nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik SBM 2008 stellen diese Werte eine „unauffällige bis schwache Auffälligkeit“ dar – gegenüber einer „extremen Auffälligkeit“ im Vorfeld: Die Reichweite wurde reduziert, die Über­tragungsqualität blieb unverändert.

 

 

WLAN-Dimmertasche für Router ohne Antenne 

 

Drei Tage nach dem erfolgreichen Abschluss der Abschirmarbeiten wurde ein

Work­shop veranstaltet. Dabei gab es eine einstündige Skype-Konferenz mit einem Blogger. Die auf 3 µW/m² reduzierte Intensität der geschirmten WLAN-Repeater ermöglichte dem Vernehmen nach eine sehr gute Verbindung.

 

Sowohl der Cuprotect WLAN-Dimmer als auch die neu entwickelte WLAN-Dimmer-ta­sche für Router ohne Antenne können einfach an den gewünschten Empfangsradius angepasst werden. Sie schützen vor unnötiger Strahlenbelastung durch WLAN Rou­ter, DECT-Basis-Stationen bzw. –Repeater und durch andere Sendeanlagen mit und ohne Antenne. Außerdem wird die Strahlungsreichweite gegen das heimliche Abhören des WLAN-Netzes begrenzt - und das bei gleicher Empfangsqualität und Geschwindig­keit.

 

Weitere Informationen zu WLAN-Dimmern können per E-Mail: kessel@cuprotect.de angefordert werden.

 

Risiken für Kinder durch die Strahlenbelastung von Smartphones, TabletPCs und WLAN besonders hoch

 

Diagnose-Funk veröffentlicht in der Reihe "Brennpunkt" eine Übersetzung der neuen US-Studie von Morgan, Kesari, Davis (1) (2014): 

 

Warum Kinder Mikrowellenstrahlung stärker absorbieren als Erwachsene.

 

Die Studie weist die besondere Empfindlichkeit von Kindern nach. Sie sind heute schon in der Embryonalphase passiv der nichtionisierenden Mikrowellenstrahlung von Smartphones, TabletPCs, DECT-Telefonen, WLAN und Sendemasten ausgesetzt.


Früh bekommen sie oft von den Eltern ein Smartphone oder einen TabletPC.

Nicht wenige Erziehungseinrichtungen wollen diese Geräte als Lernmittel einführen.

 

Die Studie weist nach,


  • dass Kinder mehr Mikrowellenstrahlung absorbieren als Erwachsene, im Schädel doppelt so viel, im Knochenmark bis um das 10 fache mehr. Die Belastung übersteige oft die Grenzwerte.
     
  • dass Kinder erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind wie Störungen der neuronalen Entwicklung, Veränderungen der Myelisierung, ADHS, Spermienschädigungen und einem erhöhten Risiko für Hirntumore. Das wird mit neuesten Statistiken belegt.
     
  • dass die bisherigen Methoden der Ermittlung des SAR-Wertes nicht die reale Strahlenbelastung erfassen.
     
  • dass die Industrie im Kleingedruckten selbst Warnungen ausspricht. Die Hersteller empfehlen, dass Smartphones in einer Entfernung 10 - 25 mm entfernt vom Körper genutzt werden sollen, die US - Behörde FCC (Federal Communications Commission) empfiehlt für Tablets und Laptops sogar 20 cm Abstand.


Die Autoren fordern eine Aufklärungs- und Vorsorgepolitik. Der Brennpunkt enthält außerdem den Artikel
 "Deutscher Strahlenschutz und Kinder - eine Geschichte von Unterlassungen - cui bono?", der chronologisch aufzeigt, wie unter dem Druck industrieller Interessen die Forschung zur Gefährdung von Kindern in Deutschland verhindert wurde. 

(1) Prof. Devra Davis war hochrangige Beraterin u.a. in der Clinton Administration, der UN u.a., siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Devra_Davis

 

http://www.diagnose-funk.org/ueber-diagnose-funk/brennpunkt/us-studie-belegt-risiken-fuer-kinder.php

 

 

 

Vorsicht bei der WLAN-Nutzung

 

Die Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung e. V. Diagnose-Funk empfiehlt:

 

  • Gehen Sie mit Ihren Geräten kabelgebunden ins Internet - das ist die derzeit beste und sicherste Alternative.
  • Falls Sie eine WLAN-Verbindung in Ihrer Wohnung haben, rüsten Sie auf eine kabelgebundene Lösung um. Auch ein Elektriker kann Sie dabei beraten.
  • Prüfen Sie, ob alle Funkverbindungen in den Geräten, wie Router, Multimediakonsolen, TV, PC, Drucker, usw. auch tatsächlich deaktiviert sind.
  • Achten Sie bei allen Geräten auf kabelgebundene Alternativen und eine einfache Deaktivierungsmöglichkeit für WLAN-Verbindungen.
  • Falls keine Kabelverbindung möglich ist, schalten Sie die WLAN-Verbindung so oft wie möglich aus. Achten Sie besonders nachts auf eine strahlungsfreie Umgebung.
  • DLAN / PLC (Netzwerk über die Stromleitung) ist keine Alternative zum WLAN.  Auch diese Technik führt zu unerwünschtem Elektrosmog.
  • Kinder sollten so wenig wie möglich digitale Medien nutzen. Wissenschaftler warnen vor dem negativen Einfluss auf ihre Entwicklung und das Lernverhalten.
  • Engagieren Sie sich Ihren Kindern zuliebe für einen kabelgebundenen Internetzugang, falls die Schule WLAN einführen möchte. Die Schule hat die Wahl.
  • Arbeiten Sie mit Tablets und Laptops nicht direkt am Körper. Besondere Vorsicht gilt hier für Kinder, Jugendliche und Schwangere.

Quelle: http://diagnose-funk.org/themen/wlan/index.php

 

Elektrosmog beeinflusst Kühe

 

Seit Anfang des Jahres 2014 haben sich auf einen Aufruf der Uni Zürich schon rund 30 Bauern gemeldet. Sie hegen den Verdacht, dass Elektrosmog ihre Tiere krank macht. Der Schweizer Bauernverband begrüßt die Meldeplattform. Und wird jetzt selber aktiv.

 

Seit Anfang des Jahres ist die Online-Plattform Nunis in Betrieb. Dort können sich Bauern melden, die den Verdacht haben, dass Elektrosmog ihre Tiere krank macht. Egal, ob Handystrahlung, eine Hoch-spannungsleitung oder Kriechströme als Übeltäter infrage kommen, die Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich sammelt alle Informationen.

Neue Studie bestätigt mutagene Wirkung von Mobilfunkstrahlung

 

Die ukrainische Forschergruppe um Igor Yakymenko am Kiewer Institut für experimentelle Pathologie, Onkologie und Radiobiologie sieht es als bewiesen an, dass Mobilfunkstrah­lung zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch die Überproduktion von Freien Radikalen führt. 

Im Editorial "Mikrowellenstrahlung niedriger Intensität: ein neues Oxidationsmittel

für lebende Zellen" in der Fachzeitschrift "Oxidants and Antioxidants in Medical Science" vom 29. März 2014 berichtet die Gruppe, dass von begutachteten 80 Studien 92,5 % (= 76 Studien) diesen Schädigungsmechanismus bestätigen.

Ein "unerwartet starker nicht-thermischer Charakter bei den biologischen Wirkungen" sei nachgewiesen, schreibt die Forschergruppe. Mikrowellenstrahlung der Mobilfunk-Endgeräte niedriger Intensität könne "zu mutagenen Wirkungen
durch deutliche oxidative Schädigung der DNA" führen, weil "die erhebliche Überproduktion von ROS in lebenden Zellen bei Exposition durch Mikrowellenstrahlung ein breites Spektrum von Gesundheitsproblemen und
Krankheiten verursachen könnte, einschließlich Krebs bei Menschen". 

Die Ergebnisse der Kiewer Wissenschaftler verdeutlichen die Brisanz der
Handy-, Smart­Phone- und WLAN - Nutzung. Oxidativer Stress gilt als eine
Ursache von Erschöpfung, Kopfschmerzen, entzündlicher Erkrankungen bis
hin zum Herzinfarkt. Gerade Kinder und Jugendliche nutzen nach neuesten
Statistiken im Schnitt über 8 Stunden lang körpernah Mobilfunk-Endgeräte
und sind damit permanent dem Schädigungspotential ausgesetzt. 

Peter Hensinger von der Verbraucherschutzorganisation ‚Diagnose-Funk'
verdeutlicht: „Die Forschungsergebnisse zeigen, wie schutzlos die Nutzer
mobiler Kommunikation der Strahlung ausgesetzt werden. Mit diesen
Ergebnissen ist den deutschen Grenzwerten erneut die Legitimation entzogen,
da diese auf der Leugnung von nicht-thermischen Wirkungen basieren."
Diagnose-Funk wird Behörden und Politik mit diesen Studien­ergebnissen
konfrontieren und die Wende zu einer Vorsorgepolitik einfordern. 

WEITERE INFORMATIONEN: 

Volltext Yakymenko et al. & Diagnose-Funk "Brennpunkt": 

http://www.diagnose-funk.org/ueber-diagnose-funk/brennpunkt/mobilfunkstrahlung-schaedigt-zellen-durch-oxidation.php

http://www.scopemed.org/fulltextpdf.php?mno=154583

Was steckt wirklich hinter dem Werbeslogan „Schützt vor Elektrosmog“?

Viele Menschen wollen sich gegen die zunehmende, aber oft vermeidbare elektromagnetische Strahlenbelastung schützen und benötigen dazu geeignete Produkte. 


Für den Laien ist es allerdings nahezu unmöglich, die oft behaupteten Eigenschaften derartiger Produkte wie „Schützt vor Elektrosmog“ oder „strahlungsarm“ vor einer Kaufentscheidung zu prüfen. Um dem Verbraucher eine Entscheidungshilfe zu geben, werden im IGEF Prüf- und Forschungslabor Produkte hinsichtlich ihrer Schutzeigenschaften gegen Elektrosmog untersucht.


 

Zur Kennzeichnung geeigneter Produkte hat die Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung IGEF das IGEF Prüfsiegel geschaffen, das als gesetzlich geschützte Wort-/Bild-Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt unter der Register-Nr. 39642272 eingetragen ist.  

Mit dem IGEF Prüfsiegel werden Produkte, die strahlungsarm sind oder vor Elektrosmog schützen, von der IGEF ausgezeichnet.

 

HIER erfahren Sie mehr!

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Mobilfunksignale farbenfroh visualisiert

 

Der Medienkünstler Nickolay Lamm hat nach einer Arbeit zu WiFi-Signalen nun eine munter-psychedelische Visualisierung von Mobilfunknetzen ausgetüftelt, wobei Beratung durch die Professoren Danilo Erricolo (University of Illinois) und Fran Harackiewicz (Southern Illinois University Carbondal) für akkurate Basisparameter gesorgt haben.

 

Die Grafiken zeigen jeweils eine Momentaufnahme von Mobilfunknetzen verschiedener US-Städte, wobei aktuell genutzte Frequenzen einem Farbspektrum zugeordnet wurden - ein Video nach diesem Schema würde demnach ziemlich wüst lichtorgeln.

 

Quelle: http://de.engadget.com/2013/12/31/nichts-fur-elektrosmogsensibelchen-mobilfunksignale-farbenfroh/


Rückversicherer SWISS-RE stuft den Mobilfunk in die höchste Risikostufe ein

 

Aufgrund unvorhersehbarer gesundheitlicher Folgen durch elektromagnetische Felder befürchtet einer der weltgrössten Rückversicherer, die Swiss-RE

bei nachgewiesenen Gesundheitsbeschwerden Schadensersatzansprüche und große Verluste bei der Produkthaftpflichtversicherung für Mobiltelefone und Sendeanlagen.

Bei einer Rückversicherungsgesellschaft können sich normale Versicherungs-gesellschaften rückversichern. Swiss-Re unterscheidet in ihrem Heft Swiss-Re-SONAR vom Juni 2013 bei neu auftauchenden Risiken zwischen potentiell niedrigen, potentiell mittleren und potentiell hohen Risiken.

Elektromagnetische Felder, die von Sendeanlagen und Mobiltelefonen ausgehen, werden nun unter den potentiell höchsten Risiken eingereiht. Die elektro-magnetischen Felder stehen dabei neben zwei weiteren von Swiss-RE als potentiell hoch eingestuften Risiken  wie die Nanotechnologie und chemische, als EDC (endocrine disrupting chemicals) bezeichnete Substanzen, die u.a. in der Textilbranche eingesetzt werden.

 

"Die Eingruppierung der Mobilfunkstrahlung als "potentiell hohes Risiko" durch eine bedeutende Versicherung müsste all jenen Politikern zu denken geben, die immer noch versichern, dass alles sicher sei," kommentiert Jörn Gutbier, Vorstands-vorsitzender der Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk e.V. und fordert: „Es ist Zeit, dass die Verbraucher, vor allen SmartPhone-Nutzer und

TabletPC-Nutzer über Risiken aufgeklärt und vor allem Kinder, die u.a.

WLAN-Spiele nutzen, nachhaltig geschützt werden. Eine Vorsorgepolitik ist

unerlässlich".

 

Folgend eine Übersetzung des Textes der Swiss-RE:

 

„Durch die Allgegenwart von elektromagnetischen Feldern steigen die

Bedenken über die möglichen Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit,

insbesondere in Bezug auf den Gebrauch von Mobiltelefonen, sowie bei

Stromleitungen und Sendeanlagen. In den letzten 10 Jahren haben sich die

drahtlosen Geräte massiv ausgebreitet. Die Verbindung von Mobiltelefonen

mit der Computertechnologie hat zu einer starken Zunahme neuer und neu

entstehender Technologien geführt. Diese Entwicklung hat die Exposition

gegenüber elektromagnetischen Feldern erhöht, deren Auswirkungen auf die

Gesundheit noch unbekannt sind.

 

Die Angst vor potentiellen Risiken wegen elektromagnetischer Felder ist

gestiegen. Studien sind schwer durchzuführen, da Längsschnittstudien und

Trendstudien wegen der relativ kurzen Zeit der Verbreitung der drahtlosen

Technologie inkonsistent sind. Die Weltgesundheitsorganisation hat die

extrem niederfrequenten magnetischen Felder und die hochfrequenten

elektromagnetischen Felder, wie sie von Mobiltelefonen ausgestrahlt werden,

als für die Menschen möglicherweise krebserregend (Klasse 2 B)

eingestuft. Zudem hat ein aktueller Gerichtsentscheid aus Italien den

Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und der Schädigung der

menschlichen Gesundheit festgestellt. Insgesamt aber ist die Studienlage

noch nicht schlüssig in Bezug auf mögliche negative gesundheitliche

Auswirkungen von EMF.

 

Möglicher Einfluss auf die Versicherungsbranche: Falls ein direkter Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und menschlichen Gesundheits-beschwerden hergestellt werden kann, würde dies Tür und Tor für neue Schadensersatzansprüche öffnen. Dies würde im Endeffekt zu großen Verlusten im Bereich der Produkthaftpflichtversicherung führen. Die Versicherungsprämien für die

Haftpflicht würden wahrscheinlich steigen."

 

(S. 11, Eigene Übersetzung)

 

PUBLIKATION DER SWISS-RE ZUM DOWNLOAD:

 

http://files.newsnetz.ch/upload/3/0/30072.pdf

LTE Mobiltelefonstrahlung beeinflusst Hirnaktivität bei Mobiltelefonnutzern

Durch akute Exposition in elektromagnetischen Feldern hervorgerufene Änderung spontaner niederfrequenter Oszillationen

 

Quelle: www.wik-emf.org

 

Ziel dieser Studie war es, mögliche Veränderungen der regionalen Hirnaktivität im Ruhezustand durch die akute Exposition (30 min) gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) von Long Term Evolution (LTE)-Signalen zu beurteilen.

 

Es wurde ein kontrollierbares Umfeld mit Nahfeldexposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) von Long Term Evolution (LTE)-Signalen geschaffen. Achtzehn Probanden nahmen in zwei Sitzungen (exponiert und schein-exponiert) an diesem doppelblinden, crossover, randomisierten und ausgeglichenen Experiment teil. Die Strahlungsquelle befand sich nahe dem rechten Ohr. Die Hirnaktivität im Ruhezustand wurde vor und nach der Exposition während beider Sitzungen durch funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie (fMRT) gemessen. Die Amplitude der niedrigfrequenten Fluktuation (ALFF = Amplitude of Low Frequency Fluctuations) und die fraktionale Amplitude niedrigfrequenter Fluktuationen (fALFF) wurden gemessen, um die spontane Hirnaktivität zu charakterisieren.

 

Die Werte der ALFF waren im linken Gyrus temporalis superior, im linken Gyrus temporalis medius, im rech-ten Gyrus temporalis superior, im rechten Gyrus frontalis medius und rechten Lobulus paracentralis nach der tatsächlichen Exposition verringert. Ein verringerter Wert der fALFF wurde auch im rechten Gyrus frontalis medius und rechten Lobulus paracentralis festgestellt.

 

Die Autoren schlussfolgern, dass 30 min LTE HF-EMF-Exposition die spontanen niedrigfrequenten Fluktuationen in einigen Hirnregionen modulieren kann. Mit der Magnet-Resonanz-Tomographie im Ruhezustand konnten die Veränderungen der spontanen niedrigfrequenten Fluktuationen, die durch die akute LTE HF-EMF-Exposition induziert wurden, gefunden werden.

 

Bibliografie: Lv et al., Clin Neurophysiol 2013; S1388-2457(13)00976-0. Abstract

Im PR Log Presseverteiler wurde eine Pressemitteilung zum Thema: ”LTE Mobiltelefonstrahlung beeinflusst Hirnaktivität bei Mobiltelefonnutzern” veröffentlicht. In dieser Mitteilung wurde auf die wissenschaftliche Arbeit eingegangen. Weitere Informationen unter: http://www.prlog.org/

Umweltbundesamt rät: Vorsicht bei der WLAN-Nutzung

In der Presseerklärung des Umweltbundesamtes zur Kindergesundheit vom 11.09.2013 heisst es: 


"Vorsorgen lässt sich auch bei Babyphon, WLAN-Router und Handy. Sie alle nutzen Funkwellen – sogenannte elektromagnetische Felder – für die Datenübertragung. Grenzwerte beschränken die Belastung. Doch Kinder könnten empfindlicher reagieren als Erwachsene. Und sie werden ihr Leben lang mit diesen Techniken umgehen. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät deswegen vorzusorgen und die Belastung so gering wie möglich zu halten."

Wie das geht, ohne auf die Vorteile von Mobiltelefon und Babyphon zu verzichten, erklären die BfS-Fachleute in dem neuen Ratgeber. Schon bei Babyphonen gibt es große Unterschiede. 

 

Bei Produkten mit dem Blauen Engel ist die Strahlung geringer als bei anderen Geräten.

Wichtig: der Abstand verringert die Belastung.

Das Babyphon sollte also so weit wie möglich vom Kinderbett entfernt stehen.

Ein weiterer TippModelle mit Akkus sind nicht nur praktischer, sondern auch strahlungsärmer als solche mit Netzteil. 

Download der Broschüre: Umwelt und Kindergesundheit - Gesünder groß werden
http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umwelt-kindergesundheit

Studie offenbart Verbindung zwischen Mobiltelefonie und Zellstress als Hauptrisikofaktor für Krebs

Während die bisherigen gesundheits-schädlichen Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung immer noch kontrovers diskutiert werden, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und auch die International Agency for Research on Cancer (IARC) die von den Endgeräten verursachte elektromagnetische Strahlung als “möglicherweise krebserregend” eingestuft hat, bestätigt eine neue Studie israelischer Wissenschaftler nun diese Befürchtungen und offenbart einen bislang unbeachteten Krebsrisikofaktor.

 

Bei Untersuchungen über mögliche Verbindungen zwischen dem Gebrauch von Mobil-telefonen und Krebserkrankungsraten hat das Team um Dr. Yaniv Hamazany von der Tel Aviv University nach Hinweisen darauf im Speichel von Mobilfunknutzern gesucht, da die Endgeräte bei normalem Gebrauch (also ohne Headset oder Lautsprechfunktion) in der Nähe der Speicheldrüse gehalten werden. Die Vermutung der Forscher war, dass der Speichelinhalt weitere Informationen darüber liefern könne, ob eine krebserregende Komponente vorliegt.

 

Ein Vergleich des untersuchten Speichels von Vieltelefonierern mit dem von Personen, die gar kein Mobiltelefon nutzen, offenbarte denn auch tatsächlich Hinweise von stärkerem sogenannten oxidativen Stress im Speichel der Vieltelefonierer.

 

Bei oxidativem Stress handelt es sich um einen Prozess, der nahezu alle Aspekte der menschlichen Zelle inklusive der DNA durch die Erzeugung giftiger Peroxide und freier Radikale schädigt und der als einer der Hauptrisikofaktoren für Krebs gilt.

 

Wie die Forscher aktuell im Fachjournal “Antioxidants and Redox Signaling” (DOI: 10.1089/ars.2012.4751) berichten, untersuchten sie in ihrer Studie den Speichelinhalt von 20 Vieltelefonieren, also Personen, die pro Monat mindestens 8 Stunden (meist jedoch deutlich mehr, bis zu 40 Stunden) mit ihrem Handy telefonierten und verglichen diesen mit dem von tauben Personen die aufgrund dieses Umstands gar kein Mobiltelefon nutzen, sondern ihr Endgeräte ausschließlich für non-verbale Kommunikation (SMS und Internet) verwenden.

Hierbei zeigte sich bei der Gruppe der Vieltelefonierer ein signifikanter Anstieg an oxidativem Stresswerten im Speichel: “Dieses Ergebnis legt nahe, dass es einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss durch das dauerhafte Mobiltelefonieren auf oxidativem Stress in Gewebe und Drüsen gibt”, so die Forscher. Derartiger Stress gilt als Auslöser von zellulären und genetischen Mutationen die zur Entstehung von Tumoren führen können.

 

Damit spiegelt das Untersuchungsergebnis langjährige Bedenken über die Aus-wirkungen von Mobilfunkstrahlen, besonders jedoch der Effekte von nichtionisiereder elektromagnetischer Strahlung auf jenes menschliche Gewebe wider, das sich in der Nähe der meist am Ohr gehaltenen Endgeräte befindet.

 

Auch wenn die aktuellen Ergebnisse noch keinen eindeutigen Nachweis im Sinne von Ursache und Wirkung bezüglich einer Verbindung zwischen Mobiltelefonie und Krebs darstelle, so handele es sich doch um ein weiteres Glied in einer langen Kette von Hinweisen und Beweisen dafür, dass Langzeitmobiltelefonie gesundheitsschädlich ist und zeige zugleich einen gänzlich neuen Weg für weitere Untersuchungen auf, so die Wissenschaftler abschließend.

 

In weiteren Untersuchungen soll nun der Speichelgehalt von Personen vor dem Telefonieren für mehrere Minuten mit dem danach verglichen werden, um so Erkenntnisse über mögliche unmittelbare Auswirkungen zu erlangen.

 

Quelle: aftau.org/grenzwissenschaft-aktuell.de vom 30.07.2013

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ELEKTROSMOG IM ALLTAG

 

 

 

Was Elektrosmog verursacht -

Anregungen zur Minimierung


Überarbeitete Neuauflage Ratgeber Heft 1
Autoren: Dr. Gerd Oberfeld und Dipl. Ing. Jörn Gutbier 

 

Zum Inhalt:

Künstliche elektromagnetische Felder über­lagern die natürlich
vorhandenen Felder um teils riesige Größenordnungen. Elektrosmog kann
unter anderem das vegetative und zentrale Nervensystem, Hormone,
Chromo­somen und Zellen beeinflussen und auch stören. Eine zu starke und
zu lange Elektrosmogbelastung kann darüber hinaus zu verschiedenen, teils
schweren Krankheiten führen. 

- Was kann ich gegen den Elektrosmog in den eigenen vier Wänden oder an
  meinem Arbeitsplatz tun? 
       
- Wie kann ich Elektrosmogquellen selbst erkennen? 
       
- Wie sieht ein bewusster Umgang mit Mobiltelefonen aus? 
       
- Wie schütze ich meine Kinder vor Elektrosmogbelastungen? 

In dieser Informationsbroschüre werden die wichtigsten Elektrosmogquellen
des Alltags aufgezeigt, laienverständlich erläutert und auf Grundlage des
Standards der baubio­logi­schen Messtechnik bewertet. Viele der
Elektrosmogverursacher, besonders in der Wohnung und am Arbeitsplatz sind
auch ohne aufwändige Messtechnik erkennbar und können leicht vermieden
werden. 


Nutzen Sie das Bestellformular auf: www.info.diagnose-funk.org 

Experten warnen vor zu frühem Einsatz von digitalen Medien an Schulen

TabletPCs senden und empfangen kabellos mit Mikrowellenfrequenzen. 

 

Im Ruhemodus, wenn keine Daten übertragen werden, wird in einer Frequenz von 10 Hz getaktet (gepulst). Diese Frequenz liegt im Bereich der Alpha-Wellen des Gehirns. Die Reichweite beträgt im Freien bis 200 Meter und mehr; Mauern stellen für die Strahlung kaum ein Hindernis dar. 

Die tatsächliche Belastung eines bestimmten Ortes hängt u.a. ab von der Verteilung der Access-Points (Sender), von den Gegebenheiten im Raum (z.B. Reflexionen, Schirmwirkung von Gebäudeteilen) und der Nähe zu anderen Nutzern, die an ihren Tablets / Laptops arbeiten.

 

Um überall mit den Tablets surfen zu können, werden flächendeckend WLAN

-Hot-Spots ausgebaut; in Schulen, Bibliotheken, Krankenhäusern, Hotels, Flughäfen, Bahnhöfen, in InternetCafés, auf öffentlichen Plätzen in größeren Städten. Reisezüge sind mit WLAN ausgestattet. Die Folge des erzeugten Tablet-Booms: an Schulen muss WLAN installiert werden - das Klassenzimmer wird in eine Elektrosmog-Wolke gehüllt.

 

Über 40 Studien belegen das Risikopotential der WLAN-Strahlung. TabletPCs, ebenso wie SmartPhones, werden in der Regel körpernah genutzt. Zur Gesundheitsschädlichkeit der Mobilfunkstrahlung und auch speziell zur WLAN-Frequenz gibt es besorgnis-erregende Forschungsergebnisse.

 

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht:

 

http://diagnose-funk.org/assets/df_bp_wlan_2013-05-09.pdf

Mobilfunk, Schwangerschaft und Fruchtbarkeit

 

Seien Sie vorsichtig im Umgang mit Mobilfunktechnologien. Es geht um die Gesundheit Ihres Kindes.

 

Geben Sie ihm die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen, frei von Elektrosmog, zu entwickeln und aufzuwachsen.

 

Unterstützen Sie die gesunde Entwicklung Ihres Kindes mit einem elektrosmogfreien Umfeld 

Die Entwicklung des Embryos aus einer Zelle zum Neugeborenen mit Milliarden neuen, gesunden Zellen ist eine hochsensible Phase, die nicht gestört werden darf.
 

Die Strahlung von Handys und anderen Mobilfunkgeräten kann zu Störungen in der Zellreifung und in der Entwicklung des Babys und heranwachsenden Kindes führen.
 

 Diagnose-Funk empfiehlt:

 

  • Verzichten Sie vor allem in der Schwangerschaft auf Ihr Handy und andere Mobilfunktechnologien.
  • Vermeiden Sie vor allem Schnurlostechnik wie DECT-Telefone, DECT-Babyphones und WLAN.
  • Soweit möglich, sollten Sie auch am Arbeitsplatz Kabeltechnik einsetzen.
  • Sprechen Sie mit Nachbarn, Kollegen, Familienangehörigen, Arbeitgebern, damit in Ihrer Umgebung die Strahlenbelastung vermindert werden kann.
  • Legen Sie keine Mobilfunkgeräte in den Kinderwagen.

 

Schützen Sie sich und Ihr Kind

 

Besonders empfänglich für Störungen sind Embryos und Kinder. Vermeiden Sie deshalb vor allem während der Schwangerschaft, aber auch nach der Schwangerschaft bei den Heranwachsenden alle Mobilfunk-Strahlenquellen, damit die Zellreifung und Zellentwicklung nicht gestört wird. Somit verringern Sie nachhaltig das Risiko von Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten Ihres Babys, Ihres Kindes und tun auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes. 

 

Quelle: www.diagnose-funk.org/

  

Zu viel Elektrosmog am Kinderbett

Für viele Eltern ist das Babyphon nicht mehr wegzudenken. Es gibt ihnen das sichere Gefühl, immer mit einem Ohr beim Kind zu sein. Doch wie die aktuelle Analyse des Öko-Test-Magazins "Jahrbuch Kleinkinder 2013" ergab, erzeugen die meisten Babyphone zu viel ungesunden Elektrosmog. Dafür verantwortlich ist vor allem die DECT-Technologie, mit der die Signale übertragen werden. Denn DECT-Babyphone arbeiten mit gepulsten hochfrequenten Mikrowellen, die für Babys Gesundheit sehr belastend sein können.

 

Die Frankfurter Tester legen anhand von Studien dar, dass gepulste Strahlung u. a. eine Veränderung der Hirnströme bewirkt und zu einem höheren Krebsrisiko führen kann. Bei über einem Drittel der gesamt 17 geprüften Produkte gab es noch bei einem Meter Abstand mehr elektrische Wechselfelder, als die schwedische TCO-Norm für Computerarbeitsplätze in 30 Zentimetern Abstand erlaubt. Sogar Modelle, die mit "Eco-Mode" oder "strahlungsarm" beworben werden, überschritten die Messgrenzen. Daher fiel fast die Hälfte mit "mangelhaft" oder sogar "ungenügend" durch.


Bestnoten hingegen gab es für Geräte mit analoger Technik, wie sie zum Beispiel der Hersteller Angelcare anbietet. Die beiden Testsieger Angelcare Babyphon AC420D und der Geräusch- und Bewegungsmelder AC401 arbeiten ohne schädliche DECT-Mikrowellen und funken nur dann, wenn das Baby etwas von sich hören lässt. Da sie eine Reichweite von bis zu 250 Metern haben, können sich Eltern darauf verlassen, dass sie etwa auch im Garten jeden Babylaut hören.


Die Reichweiten-Kontrolle ist, wie von Öko-Test empfohlen, abschaltbar. Die Strahlungsbelastung kann dadurch besonders gering gehalten werden.

 

Babyphone sorgen für mehr Sicherheit, indem sie alle Geräusche aus dem Kinderzimmer melden. Spezialgeräte, wie etwa der Geräusch- und Bewegungsmelder AC401 von Angelcare, kontrollieren mittels zweier Sensormatten unter der Matratze des Kinderbettes zusätzlich noch die Atembewegungen der Babys. Bleiben diese 20 Sekunden lang aus, gibt es Alarm. So können Eltern verlängerte Atempausen - ein Risikofaktor für den "Plötzlichen Kindstod" - frühzeitig erkennen und im Ernstfall handeln. Mehr Infos: www.angelcare.de, www.oekotest.de.

Studie der Mobilfunkbetreiber belegt: LTE erhöht massiv die Strahlenbelastung

Freitag, 25. Januar 2013 

Kritik an der Interpretation der LTE-Mobilfunk-Studie - Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk erwartet mehr als die Verdoppelung der Strahlenbelastung

Als pure Schönfärberei kritisiert die Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk e.V. die Meldung des IZMF, der PR-Agentur der Mobilfunkbetreiber, dass durch den Aufbau der neuen LTE-Mobilfunk-Netze sich die Strahlenbelastung nur "auf niedrigem Niveau" erhöhen würde. Nach dem IZMF-Gutachten hat sich die Strahlenbelastung im Mittel um 40 % erhöht. Und das, obwohl an den untersuchten Standorten, bis auf eine Ausnahme, erst einer der vier Netzbetreiber sein LTE-System in Betrieb hatte. "Wenn erst alle Betreiber ihre LTE-Netze aufgebaut haben, erwarten wir im Mittel eine Verdoppelung der Strahlenbelastung" so Jörn Gutbier, Vorstand von Diagnose-Funk.

Das IZMF-Gutachten zeigt deutlich: 20 der 91 Messpunkte ergaben eine Strahlenbelastung von mehr als 10 mW/m². Davon einige mit Extremwerten, z.B. 88 mW/m² und 210 mW/m² in den oberen Stockwerken des Wissenschaftsministeriums in Stuttgart oder 456 mW/m² in einer Wohnung in Jena. Internationale Expertengremien, auch die Österreichische Ärzte- und Wirtschaftskammer, fordern 1mW/m2 als Grenze der Belastung.

Die Mobilfunk-Betreiber verschweigen zudem, dass LTE ohne eine einzige Untersuchung der Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit entwickelt wurde, so die Verbraucherschützer. Selbst die Bundesregierung bestätigt dies in der Drucksache 17/1709: "Der Bundesregierung liegen derzeit keine konkreten Studien zu LTE vor." Und sogar das Bundesamt für Strahlenschutz sieht bei LTE "noch Forschungsbedarf für mögliche Auswirkungen auf Kinder (.) und im Bereich der Langzeitwirkung."

"Es könnte sich durch Studien bestätigen, dass Kinder doch gefährdet sind, auch Langzeitwirkungen könnten sich zeigen. Dennoch wird die Bevölkerung einem unkontrollierten Feldversuch mit ständig steigender Strahlenbelastung ausgesetzt, " kritisiert Gutbier.

Nach dem Stand internationaler Erkenntnis, so Gutbier weiter, seien die Grenzwerte weit überhöht und "in jeder Hinsicht schutz-untauglich". Dies wird erneut eindrücklich durch den zweiten Bericht der Wissenschaftlergruppe ,BioInitiative' belegt, welche 1.800 aktuelle Studien zum Thema auswertete. Auch sie fordern einen Grenzwert von 1 mW/m².

In diesem Sinne fordert Diagnose-Funk eine Politik der Aufklärung und Strahlungsminimierung. "Eine effektive Schutzpolitik ist möglich, ohne dabei auf eine gute und flächendeckende Mobilfunkversorgung zu verzichten," sagt Gutbier und verweist auf eine neue Veröffentlichung von Diagnose-Funk "Die Zukunft der Mobilen Kommunikation: Mobil und risikoarm kommunizieren". "Auf jeden Fall brauchen wir keine 12 parallel betriebenen Mobilfunknetze. Diesen energetischen, funktechnischen und ökonomischen Unsinn ohnegleichen", so Gutbier, sollte eigentlich jeder Politiker erkennen und nicht länger akzeptieren.

Zum Messgutachten des IZMF und den politischen Hintergründen hat Diagnose-Funk einen Bericht auf 
http://www.diagnose-funk.org/aktuell/brennpunkt/lte-erhoeht-massiv-die-strahlenbelastung.php>  eingestellt.


Tipps für elektrosmogreduzierte Kinderzimmer



Elektrosmog stresst den Organismus, ganz besonders den der Kinder und Jugendlichen. Besonders gefährdet ist die Schlafphase, die als Zeit der Regeneration benötigt wird.


HIER erfahren Sie mehr!

Video: Wie wirkt die Strahlung der Mobiltelefone auf unsere Gesundheit? Appelle durch Mediziner nehmen zu.

Gericht bestätigt: Handys können Hirntumore auslösen

In Italien hat das Oberste Gericht in Rom ein wegweisendes Urteil gefällt: Es bestätigte einen Zusammenhang zwischen Handystrahlung und einer Tumorerkrankung eines 60-Jährigen.

 

Der italienische Geschäftsmann Innocente Marcolini ist an einem Hirntumor erkrankt und klagte vor Gericht. Marcolini führte aus, er habe während 12 Jahren täglich bis zu sechs Stunden telefoniert. Sein Hirntumor wuchs genau an der Seite des Kopfes, auf welcher er mit dem Telefon am Ohr gesprochen hatte.

 

Gestern entschied nun das Oberste italienische Gericht, dass es einen «kausalen Zusammenhang» zwischen dem «starken Telefongebrauch und dem Wachstum» des Tumors gäbe. Gegenüber der englischen >Sun< sagte der Betroffene: «Ich wollte es aufgezeigt haben, dass es einen Zusammenhang mit meiner Krankheit und dem Gebrauch des Mobiltelefons gibt.»

 

Dieses Urteil in Italien dürfte Auswirkungen auf Produzenten von Mobiltelefonen haben. Der Onkologe Professor Angelo Gino Levis spricht in der «Sun» von einem «extrem wichtigen Urteil» weil es schließlich den «Zusammenhang zwischen Erkrankung und Handystrahlung bestätigt.»

 

Medienanwälte erwarten laut «Sun» nun eine Klageflut. Wobei nicht klar ist, wie die Gerichte außerhalb Italiens die Entscheide des Obersten italienischen 

Gerichtes anwenden werden.

 

DECT-Schnurlostelefone

Die gepulste hochfrequente Strahlung von DECT-Schnurlos-Telefonen kann zu Symptomen wie Erschöpfung, Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Gereiztheit, Schlafstörungen, Burn-out-Syndrom, Blutdruckstörungen, Herz­Kreislauf-Erkrankungen, Hyperaktivität u.a. führen.

 

Seit einiger Zeit gibt es DECT-Telefone am Markt, die so einstellbar sind, dass diese nur noch während der Gesprächszeit hochfrequente Strahlung aussenden. Ältere Geräte sendeten kontinuierlich 24 Stunden am Tag.


Hier geht es weiter:

http://www.diagnose-funk.org/themen/dect-schnurlostelefone/index.php

OLG-Urteil: Werbung für Silikonpads als Schutz vor Elektrosmog ist irreführend

Karlsruhe, 05.10.2012 / Wer damit wirbt, dass flache ovale Silikonpads, die man auf den Körper auflegt oder in die Hosentasche steckt, vor Elektrosmog schützen und zur Verbesserung von Speisen und Getränken dienen, handelt irreführend und damit wettbewerbswidrig.

Diese Werbeangaben sind nach einem Urteil des OLG Karlsruhe vom 27.09.2012 irreführend und zur Täuschung über die Wirkung der Silikonpads geeignet. Dabei reiche es auch nicht aus, wenn mit einem Sternchen (*) auf einen Text am Ende der Werbung hingewiesen wird, der dann die Werbung dem Bereich der Alternativmedizin zuordnet und darauf hinweist, dass eine schulmedizinische Bestätigung bisher nicht vorliegt.

Das Urteil entspricht der restriktiven Haltung in Bezug auf alle Produkte, die im empfindlichen Bereich des Heilwesens beworben werden. Dort gilt regelmäßig, dass der Werbende bereits zum Zeitpunkt der Werbung die Richtigkeit seiner Behauptung darlegen und beweisen können muss. Gerade im Bereich des Heilwesens besteht ein besonderes Interesse der öffentlichen Gesundheit, daher sind besonders hohe Anforderung an die Werbung zu stellen. Deshalb reicht es im Zweifel auch nicht aus, die Werbeaussage mit Formulierungen wie etwa „kann“ oder „soll“ zu relativieren. Entscheidend ist, dass zum Zeitpunkt der Werbung die Wirksamkeit des Produktes wissenschaftlich abgesichert ist.


Video: Handystrahlung – eine Aktualisierung zum Forschungsstand

Diagnose-Funk hat das Video eines aufrüttelnden Vortrages veröffentlicht. Am 4. April 2012 referierte Prof. Devra Davis über die internationalen Forschungsergebnisse zu biologischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung am National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS) der USA, einem Institut, das der obersten amerikanischen staatlichen Gesundheitsschutzbehörde (United States Department of Health and Human Services) untersteht. Die Leiterin des NIEHS ist Prof. Linda Birnbaum. Prof. Devra Davis stellt Führungskräften des NIEHS in beeindruckender Weise dar, wie erdrückend inzwischen der Kenntnisstand zu schädlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung und wie notwendig eine Vorsorgepolitik ist. 

Studie zum Zusammenhang zwischen pränataler Magnetfeld-Exposition und Übergewicht im Kindesalter

Ein Forscherteam am Kaiser Foundation Research Institut in Oakland, Kalifornien, unter Leitung von De-Kun Li hat in einer prospektiven Kohortenstudie untersucht, ob eine vorgeburtliche Magnetfeldexposition das Risiko von kindlichem Übergewicht erhöht. Die teilnehmenden Frauen trugen während der Schwangerschaft ein Messgerät, mit dem die Höhe der Magnetfeldexposition erfasst wurde. Bis zu 13 Jahre lang wurden dann von 733 ihrer Kinder die Wachstumsparameter mit durchschnittlich 33 Gewichtsmessungen pro Kind klinisch erfasst. Es zeigte sich, dass Kinder mit einer hohen pränatalen Magnetfeldexposition häufiger eine Fettleibigkeit entwickelten als Kinder mit einer niedrigen Magnetfeldexposition (Chancenverhältnis 1,69; 95% Vertrauensintervall 1,01-2,84). Der Zusammenhang zeigte eine Dosis-Wirkungsbeziehung und war bei solchen Kindern ausgeprägter (mehr als ein 2,3-fach erhöhtes Risiko), die bis zum Ende der Studie beobachtet wurden. Die Assoziation zeigte sich nur für die bleibende, und nicht für die vorübergehende Form der Fettleibigkeit. Die Forscher folgern aus den Ergebnissen, dass eine hohe mütterliche Magnetfeld-Exposition während der Schwangerschaft ein neuer und bisher unbekannter Faktor für die weltweite Epidemie der Fettleibigkeit/des Übergewichts von Kindern sein könnte.

 

Bibliografie: Li et al., Scientific Reports Volume: 2, Article number: 540, online publiziert: 27.07.2012.

 

Weitere Details und Link zum Volltext der Studie im EMF-Portal unter:

http://www.emf-portal.de/viewer.php?l=g&aid=21031


DAB+ - - das neue digitale Radio

Seit August 2011 gibt es in Deutschland eine weitere Quelle starker Hochfrequenzstrahlung, zunächst in den großen Ballungsräumen. Der neue Standard beim digitalen Radio (DAB+) soll den bisherigen Standard DAB ablösen. 

 

Im Unterschied zum bisherigen digitalen Radio wurde bei der Ausstrahlung von DAB+ in Stuttgart und Heidelberg sowie anderen Sendestandorten die Sendeleistung verzehnfacht http://www.ukwtv.de/sender-tabelle/.

 

Neben der stark erhöhten Sendeleistung gibt es bei DAB+ im Gegensatz zu DAB weitere Unterschiede in der Signalmodulation. Eine genaue Analyse wird zurzeit erstellt. Das digitale Radio wird auf einer Frequenz von 175 – 239 MHz ausgestrahlt und enthält eine Pulsung von 10,42 Hertz. Die Pulsfrequenz ähnelt somit stark der von WLAN, auch wenn der Puls beim digitalen Radio weniger scharf ist (kein vollständiger Ein-Aus-Puls).

 

Lesen Sie hier weiter:

http://diagnose-funk.org/technik/rundfunk-tv-dvb-t-usw/dab-----das-neue-digitale-radio.php

American Academy of Environmental Medicine veröffentlicht Stellungnahme zur schädigenden Wirkung von Elektrosmog

In der Stellungnahme unter mit dem Titel „Die Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern und Funkfrequenzfeldern auf die menschliche Gesundheit“ heißt es:

„Seit über 50 Jahren hat sich die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin (American Academy of Environmental Medicine = AAEM) mit den Auswirkungen der Umwelt auf die menschliche Gesundheit befasst und entsprechende Behandlungen angeboten. Seit den letzten 20 Jahren sind unsere Ärzte in zunehmendem Maße von Patienten aufgesucht worden, welche berichteten, dass elektrische Stromleitungen, Fernsehgeräte und andere elektrische Geräte ein breites Spektrum an Symptomen verursachen.

 

 

Bis zur Mitte der 90er Jahre wurde deutlich, dass Patienten durch elektromagnetische Felder beeinträchtigt wurden und es zu einer verstärkten Elektrosensibilität kam. In den letzten fünf Jahren gab es einhergehend mit den aufkommenden kabellosen Geräten eine starke Zunahme der Exposition gegenüber Funkfrequenzstrahlung durch eben diese Geräte sowie Berichte über Hypersensibilität und Krankheiten, welche mit der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern und Funkfrequenzfeldern zusammenhingen.

Eine Vielzahl von Studien stellt einen Zusammenhang her zwischen Funkfrequenzexposition und Krankheiten wie Krebs, neurologischen Krankheiten, Störungen bei der Fortpflanzung, Fehlsteuerungen des Immunsystems sowie elektromagnetischer Hypersensibilität.“


http://aaemonline.org/emfpositionstatement.pdf

RTL: Verstrahlte Kinderzimmer

Elektrosmog-freie Zone in Italien

Laptop als "Hodenkocher"

Ein amerikanischer Urologe hat herausgefunden, dass die Nutzung von Laptops auf dem Schoß bei Männern zu Problemen der Fruchtbarkeit führen könnte.

 

Männer, die Wert auf ihre Fortpflanzungsfähigkeit legen, sollten darauf achten, wo sie ihren Laptop platzieren und dass sie nicht mit geschlossenen Beinen damit arbeiten oder spielen. Das geht aus einer Studie hervor, die im Fachmagazin Fertility and Sterility veröffentlicht ist. Stellt man das Gerät, wie es der Name im Englischen nahelegt und wie dies etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln praktiziert wird, auf den Schoß, so führt dies zu einer Erwärmung der Samenfäden produzierenden Keimdrüsen ("Scrotal Hyperthermia"). Schon innerhalb von 10 bis 15 Minuten würde sich die Temperatur der Testikel über das hinaus erhöhen, was der Studienautor und Urologe Yefim Sheynkin als "sicher" bezeichnet - und zwar, ohne dass diese Gefahr den Klappgerät-Benutzern aufginge: "they don't feel it".



 

Obschon Sheykin schlimmste Befürchtungen abwiegelt, Unfruchtbarkeit will er Neulingen dieser Kulturtechnik nicht mit Bestimmheit vorhersagen - "I wouldn't say that if someone starts to use laptops they will become infertile" -, so warnt er doch, dass sich Probleme mit der Fruchtbarkeit nicht ausschließen lassen, weil sich die Hoden nicht genügend abkühlen könnten. Selbst ein Kissen zwischen Computer und Körper würde keinen Schutz garantieren:

 

Als zeitlich bedingt funktionierende Schutzmaßnahme empfiehlt Sheykin eine Sitzweise, die Abstand zwischen den Beinen lasse. Mit nichtgekreuzten Beinen habe man zwanzig Minuten mehr, bis die Hoden "kochen"

 

Genaue Temperaturangaben hier:

Quelle: http://www.fertstert.org/article/S0015-0282(10)02689-0/abstract