Elektrosmog bei Infrarotheizungen
Da eine elektrisch betriebene Infrarotheizung mit Strom heizt, erzeugt sie wie jedes elektrische Gerät auch ein elektromagnetisches Feld. Weltweit wird intensiv untersucht, welche gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetische Strahlung im täglichen Alltag für den Menschen hat.
Diese Forschungsergebnisse veranlassen auch immer mehr Hersteller von Infrarotheizungen dazu, ihre Produkte strahlungsärmer zu machen. Das ist technisch kein Problem und wirkt sich bei den Herstellungskosten nur mit wenigen Cent pro Stück aus. Auch Handyhersteller haben gezeigt, dass sie die Mikrowellenstrahlung ihrer Handys kostenneutral auf ein Tausendstel verringern können.
Die Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung IGEF hat jetzt die elektromagnetische Verträglichkeit 12 verschiedener Infrarotheizungen deutscher, österreichischer und chinesischer Hersteller untersucht. Die Messergebnisse (in einem Meter Abstand) zeigen sehr große Unterschiede und sie zeigen auch, was technisch möglich ist, um die gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Strahlung zu verringern bzw. auszuschließen.
Den besten Wert der elektromagnetischen Verträglichkeit erreichte eine Infrarotheizung mit 8 Nano-Tesla (nT). Bei 5 Infrarotheizungen der übrigen Hersteller lagen die Werte der magnetischen Flussdichte zum Teil deutlich unter 100 Nano-Tesla. Bei 4 Infrarotheizungen wurde der kritische Wert von 200 Nano-Tesla überschritten; zum Teil erheblich bis 2700 Nano-Tesla.
Um dem Verbraucher in dem wachsenden Angebot an strahlungsarmen elektrischen und elektronischen Produkten eine Entscheidungshilfe zu geben, werden von der Zertifizierungsstelle der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung IGEF strahlungsarme Infrarotheizungen und viele andere elektrische Haushaltsgeräte mit dem IGEF-Prüfsiegel ausgezeichnet.
Sie finden diese Produkte unter www.elektrosmog.com/igef-zertifizierte-produkte-2