www.elektrosmog.com - Informationen zum Schutz vor Elektrosmog.
Start | Wissenswertes | Mobilfunk, Handys, DECT-Telefone | Elektrosmog - Gefahrenquellen und Schutzmaßnahmen |  Fallbeispiele | Elektrosmog- und Mobilfunk-Forschung |  Links |  Die IGEF | Produktprüfung und Zertifizierung | Fachberater-Verzeichnis | Produkt-Verzeichnis |  | Links USA
Forum | Umfragen | Kontakt / Impressum
Anmelden Anmelden
Bitte registrieren Bitte registrieren
Heutiges Datum
17.07.2009
 
Auch Tiere leiden unter Mobilfunk
 

 

Elektrosmog: Tierisches Leiden im Kuhstall

Einem Zürcher Bauern ist das Strahlen vergangen, seit auf seinem Hof eine Mobilfunkantenne installiert wurde: Die Tiere werden von mysteriösen Krankheiten befallen. Von Christian Rensch

Zoe und Pia sind einige Wochen alt. Trotzdem werden die beiden Kälber das Licht der Welt nie ganz erblicken: Der graue Star trübt ihre Sicht. Noch schlechter geht es dem einjährigen Rind nebenan im Stall. Es sieht auf dem einen Auge nur tunnelförmig, auf dem andern ringförmig.

Ungewöhnlich ist auch der Fall von Kuh Werona: Ihre Haut ist extrem dünn. Auf der Weide blutete sie plötzlich am Bauch, der Tierarzt musste notfallmäßig zum Nähen anrücken. Von ihren beiden Kälbern hatte eines nur ein Auge, das andere Tier verstarb nach Hustenanfällen und geschwollenem Hals.
Längst keine Idylle mehr

Bauer Hans Sturzenegger ist verzweifelt. "Seit die Mobilfunkantenne auf unserem Hof steht, ist es bergab gegangen. Inzwischen wird kein einziges gesundes Kalb mehr geboren." Der diplomierte Landwirt bewirtschaftet den 28 Hektaren großen Rütlihof im zürcherischen Reutlingen seit 1974 als Pächter. Mit seiner Frau Hildegard und den drei Söhnen lebt der 51-Jährige von Milchwirtschaft, Acker- und Tabakbau.

Eine Idylle ist das rund 150 Jahre alte Anwesen längst nicht mehr. Hinter der Lärmschutzwand grollt die A1, über dem Hof surrt eine Hochspannungsleitung, und viermal stündlich rattert die S-Bahn vorbei. Bis zur Aufrichtung der Orange-Antenne im Mai 1999 war für Familie Sturzenegger die Welt noch in Ordnung. Seither herrscht Ärger. Korrespondenz und Gutachten zum Thema Elektrosmog füllen zwei graue Plastikordner.

Die 15 Meter hohe Antenne neben der Tabakscheune sendet mit 710 Watt Leistung pro Segment. Ein weißer Container beherbergt weitere technische Anlagen. Für den Platzbedarf wird Hans Sturzenegger mit jährlich 2000 Franken entschädigt. Weitere 1500 Franken zahlt Orange an die Stadt Winterthur. Sie ist die Besitzerin des Rütlihofs und über die Vorkommnisse sehr besorgt. "Wir haben uns an den Kosten für die neu eingeleitete Gesundheitsabklärung beteiligt", sagt Erich Dürig von der städtischen Liegenschaftsverwaltung. "Doch für eine Kündigung des Orange-Vertrags wegen Unzumutbarkeit fehlen uns die Beweise." Die beantragte UMTS-Aufrüstung des Masts werde so lange blockiert, bis die jetzigen Probleme geklärt seien.

Um Aufklärung hat sich das Tierspital der Universität Zürich bemüht. Alle Kälber und Kühe wurden im Oktober untersucht, doch die Ursache für die Erkrankungen blieb unklar. "Als Tiermediziner können wir elektromagnetische Störungen nicht direkt nachweisen, wohl aber andere mögliche Ursachen ausschließen", sagt Tierarzt Michael Hässig.

Hinweise auf Erbkrankheiten oder die berüchtigte Bovine Virusdiarrhö habe man nicht gefunden. "Diese Häufung von grauem Star bei Kälbern ist ungewöhnlich und deutet auf andere Ursachen hin", ergänzt Bernhard Spiess, Professor für Augenkrankheiten am Tierspital Zürich.

Ratlosigkeit herrscht auch im Bundesamt für Veterinärwesen in Bern. Eine Befragung unter Schweizer Tierärzten hat keinerlei Indizien für ein generelles Problem mit Elektrosmog zutage gefördert. "Es gibt wenige Einzelfälle", sagt Tierärztin Katharina Stärk. "Bei acht gemeldeten Höfen könnte es einen Zusammenhang zwischen Tierkrankheiten und Mobilfunkantennen geben."

Nicht nur die Kälber und Kühe leiden seit der Errichtung der Antenne unter Gesundheitsproblemen. Laut Sturzenegger vermehren sich auch die Kaninchen auf dem Hof nicht mehr, und Turmfalken und Schleiereulen brüten erfolglos.

Eine verheerende Situation

Die beiden Eulenkästen im Scheunengiebel wurden inzwischen vorsorglich dichtgemacht. Dieser Platz ist von der hochfrequenten Antennenstrahlung besonders betroffen: 2,6 Volt pro Meter ergab eine amtliche Messung der kantonalen Baudirektion. Das ist der höchste Wert auf dem Rütlihof, aber immer noch weit unter dem so genannten Anlagegrenzwert von sechs Volt pro Meter.

Hans Sturzenegger leidet auch am eigenen Leib. Der Arzt habe bei ihm ein untypisches Weichteilrheuma diagnostiziert. Erst eine homöopathische Behandlung und der Verzicht auf tierisches Eiweiß brachten eine Besserung.

Hans Sturzenegger ist nicht technikfeindlich. Dennoch rang er Orange die schriftliche Erklärung ab, für "schuldhaft verursachte Schäden" zu haften. Ein wertloses Stück Papier - denn kein seriöser Wissenschaftler konnte bisher einen direkten Zusammenhang zwischen Mobilfunkantennen und bestimmten Krankheiten zweifelsfrei beweisen. "Lediglich thermische Effekte bei sehr hoher Strahlungsintensität weit über den Grenzwerten sind wissenschaftlich nachgewiesen", sagt Gregor Dürrenberger, Leiter der Forschungsstiftung Mobilkommunikation an der ETH Zürich. Es fehlten jedoch Langzeituntersuchungen mit niedrigen Strahlendosen. Dürrenberger: "Das Problem ist zu komplex für eine robuste Aussage."

Eine verheerende Situation für alle, die unter der Strahlung leiden. Auf zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung schätzt die Schweizerische Energiestiftung den Anteil der elektrosensitiven Menschen. Sie fordert daher einen "sanften" Mobilfunk mit einem Grenzwert von 0,6 Volt pro Meter.

Inzwischen hat auch das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft reagiert: Es schlägt ein interdisziplinäres Nationales Forschungsprogramm zu möglichen gesundheitlichen Auswirkungen des Elektrosmogs auf Menschen und Nutztiere vor. Bis zum Jahr 2009 sollen die Ergebnisse auf dem Tisch liegen - vorausgesetzt, das Projekt wird bewilligt.

Ärzte fordern Ausbaustopp
So viel Geduld haben nicht alle. Seit Oktober machen Schulmediziner und Naturheilärzte aus Deutschland und der Schweiz gemeinsam Front gegen den zunehmenden Elektrosmog. Der "Freiburger Appell" nennt zahlreiche Erkrankungen, die dramatisch zugenommen hätten - darunter Schlaganfälle, Herzinfarkte, Leukämie und Hirntumore. Aber auch Ohrgeräusche, innere Unruhe und Schlaflosigkeit werden den Mobilfunkwellen zugeschrieben.

Die Ärzte des "Freiburger Appells" behaupten, die räumlichen und zeitlichen Zusammenhänge seien beachtlich, und schließen Zufälle weitestgehend aus. Sie fordern unter anderem einen Ausbaustopp des Mobilfunknetzes, eine massive Grenzwertreduktion und mobilfunkfreie Zonen.

Für Hans Sturzenegger sind seltene Tierkrankheiten trauriger Alltag geworden. Vor wenigen Tagen wurden Zwillingskälbchen geboren: das eine tot, das andere mit trüben Augen, ohne Lebenswillen und Schluckreflex. Auch dieses Tier ist in der Zwischenzeit gestorben.

Trotz Ohnmachtsgefühlen und Wut gibt Hans Sturzenegger nicht auf. Er hofft auf die neu geschaffene Ombudsstelle Mobilkommunikation und Umwelt in Bern (siehe "Artikel zum Thema"). Und einen konkreten Vorschlag hat er auch: "Die Antenne für drei Jahre abschalten und sehen, was dann passiert."
Quelle: www.beobachter.ch/reusable/detail

 

Die Tauben fliegen 3 Minuten in kleinen,

flachen Kreisen um den Schlag ...

... wenn sie landen, sind sie total erschöpft und aus der Puste (wie eine Überhitzung)


Ende 1997 sind wir in ein Einfamilienhaus mit großem Gartengrundstück im Westen von Wuppertal eingezogen. Vor dieser Zeit haben wir bereits 15 Jahre auf einem anderen Gartengrundstück immer problemlos Brieftauben und Hühner gehalten.

Mit dem Bezug des neuen Eigenheims wurden für die Brieftauben neue Schläge neben dem Haus errichtet und ein paar Hühner vom Vorbesitzer übernommen.
Bis auf eine kleine Startschwierigkeit waren die Wettflüge mit dem ersten Jahrgang unserer Brieftauben in 1998 direkt wieder erfolgreich. Auch in 1999 waren die Wettflugergebnisse bis Mitte Juni wieder sehr erfolgreich. Doch von einer Woche auf die nächste änderte sich alles. Ab diesem Zeitpunkt waren die Wettflugergebnisse nur noch mehr oder weniger katastrophal.

Das Problem ist bis heute ungelöst und die Symtome absolut gleich. Die Tauben wollen am Haus überhaupt nicht mehr fliegen. Sie fliegen 3 Minuten in kleinen, flachen Kreisen um den Schlag und wenn sie landen sind sie total erschöpft und aus der Puste (wie eine Überhitzung). Je wärmer es wird umso extremer werden die beschriebenen Anzeichen. Normalerweise fliegen Tauben am Haus zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden (je nach Jahreszeit)!

Wir haben zuerst an eine Krankheit gedacht und so begann eine unendliche Reise zu spezialisierten Tierärzten in Essen, Marl, Hamburg, Frankfurt, Belgien und den Niederlanden. Es wurden Tiere an mehreren Instituten und Universitäten getötet und seziert. Alle Untersuchungen blieben ohne Befund und stellten die "Experten" vor ein nicht zu lösendes Rätsel!

Dann haben wir nach Wasseradern suchen lassen und 2 Leute haben auch unabhängig von einander an gleichen Stellen Wasseradern gefunden. Leider haben aber die hochbezahlten Abschirmmassnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht (Die mit Magneten durchgeführte Maßnahme hat sogar zu einer Verschlimmerung geführt!).

Mitte diesen Jahres haben wir dann einen Nord/Süd-Gleichrichter (sehr teuer) unter einem Schlag aufgestellt. Die Tauben haben sich sofort anders Verhalten und haben auch wieder Flugfreude gezeigt. Der Wünschelrutengänger hat die Wasseradern aber trotz Gerät gefunden!

Die Tauben auf dem anderen Schlag zeigen aber noch gleiche Symtome und keine Veränderung (auch bei Platzierung des Nord/Süd-Gleichrichters unter diesem Schlag)!

Dann haben wir auf Rat eines Brieftaubenzüchters diesen Schlag mit Walzblei (1,25mm dick) ausgelegt und eine Woche später auch die Rückwand dieses Schlages mit diesem Walzblei verkleidet. Leider bei den Tauben auf diesem Schlag ohne Veränderung. Die Tauben auf dem anderen Schlag (da wo der Nord/Süd-Gleichrichter drunter steht) zeigen aber seit dem eine negative Verhaltensänderung (sind "stumm" geworden / geben keinen Laut mehr von sich!)!

Wir wissen nun auch, daß im Jahr 1999 eine Mobilfunksendeanlage ca. 100 bis 150m entfernt auf einem Firmengebäude installiert wurde (diese liegt ungefähr auf gleicher Höhe mit unserem Grundstück (Hanglage)).

Ich könnte Ihnen eine Menge an weiteren Verhaltensänderungen und Problemen (bei den Hühnern, Mißbildungen, etc.) schildern die seit Mitte 1999 verstärkt aufgetreten sind, die aber den Rahmen dieser Mail sprengen würden.

Eines steht 100%tig fest. Es handelt sich nicht um eine "neue" Krankheit, da an Freunde in Leverkusen und Heide abgegeben Jungtauben (bei uns geboren und ca. 6 Wochen aufgewachsen) ohne mit irgendwelchen Medikamenten behandelt worden zu sein, hervorragende Leistungen vollbringen und keinerlei der beschriebenen Symtome zeigen.

Wie auch schon beim Thema Wasseradern kann man auch beim Thema Elektrosmog leider sehr leicht an "Abzocker" geraten.

Für uns stellen sich die folgenden Fragen:

  • Wie kann man ein Wohnhaus und Taubenschläge (ahnlich Gartenhaus/ Holzbau mit Lüftungs- und Fensteröffnungen) effektiv vor "Handy-Strahlung" schützen?
  • Wie wirksam kann Blei oder ein Alu-Fliegengitter die Strahlung abhalten?
  • Ist es notwendig eine Starhlenmessung durchführen zu lassen (und was ist dabei zu beachten)?
  • In welche Richtung sendet so eine Antenne einer Handy-Sendeanlage (die Anlage in ca. 150m Entfernung ist nicht genau mit ihrem Scheitelpunkt der Antenne auf unser Grundstück gerichtet)?
  • Wie würden Sie weiter vorgehen?

Mit freundlichen Grüßen
C. R.

 

Heute die Rinder - morgen die Kinder?

mehr hierzu unter: www.esmog-augsburg.de

 

Auswirkungen der Mobilfunkanlagen auf landwirtschaftliche Betriebe

Auszüge aus einer Pressekonferenz am Dienstag, 05.02.02 um 10.30 Uhr im Maximilianeum, Pressezimmer (Altbau, Nr. 211) mit: MdL Volker Hartenstein (fraktions- und parteilos) und mehreren Landwirten

Signifikante Hinweise auf negative Auswirkungen gepulster Hochfrequenzfelder auf Rinderherden hatte Ende November 2000 die sogenannte Rinderstudie erbracht. Danach wurde es still auf Landes- und Bundesebene. Die Bayerische Staatsregierung glaubt das Notwendige bereits getan zu haben, die Bundesregierung sieht keinen weiteren Handlungsbedarf. Auf diese Weise stellt man sicher, dass Hinweise nicht zu Nachweisen werden können, der Ausbau der Mobilfunknetze also uneingeschränkt vorangetrieben werden kann: Auf Kosten von Mensch und Tier, ausschließlich profitorientiert!

Unter den betroffenen Landwirten macht sich deshalb zunehmend Unmut breit. Erstmals ist es gelungen, mehrere Bauern aus verschiedenen Orten Bayerns für eine gemeinsame Pressekonferenz im Landtag zu gewinnen. Im Klartext werden diese von den Problemen auf ihren Höfen berichten, die sich nach Installation von Mobilfunkanlagen in der Nähe ihrer Betriebe ergaben - zu werten als eindringlicher Appell an die politisch Verantwortlichen, endlich zu handeln, statt zu beschwichtigen!

  • Auf einer zunehmenden Zahl von Höfen leiden Tiere qualvoll. Es treten ungewöhnlich viele Verwerfungen und Missgeburten auf.
  • Die betroffenen Landwirte sind ratlos. Gleiches gilt für untersuchende Tierärzte und Institute.
  • Die geschilderten Probleme stehen in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Errichtung von Mobilfunksendeanlagen in der Nähe der Höfe.

Die denkbaren Ansprechpartner sind inzwischen hinreichend informiert:

  • Die Mobilfunknetzbetreiber: Sie wiegeln schlichtweg ab und ziehen sich auf die Position zurück: Die geltenden Grenzwerte werden eingehalten, also kann es keine Zusammenhänge geben.
  • Die politischen Entscheidungsträger: Sie nehmen den eigenen Worten zufolge die Sorgen der Bauern ernst. Und dabei bleibt es.

Meine Damen und Herren, es ist ein Skandal! Da gibt es nichtübersehbare Verdachtsmomente für einen kausalen Zusammenhang zwischen Verhaltensauffälligkeiten und Gesundheitsstörungen bei Tier und Mensch und Mobilfunk-Hochfrequenzfeldern. Doch niemand fühlt sich verantwortlich, entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Mit dieser Pressekonferenz möchte ich die Öffentlichkeit über die angesprochene Problematik sachlich informieren und den Druck auf die politischen Entscheidungsträger erhöhen. Gleichzeitig kündige ich weitere Aktionen für die nächsten Wochen an.
Volker Hartenstein, Mitglied des Bayerischen Landtages (partei- und fraktionslos)
Roßhirtstr. 11, 97199 Ochsenfurt (Postanschrift); Tel.: (09331) 2825, Fax: (09331) 803189
Ismaninger Str. 7, 81627 München, Tel.: (089) 4126-2414
Volker.Hartenstein@bayern.landtag.de
Volker.Hartenstein@t-online.de
Volker.Hartenstein@web.de
vohamdl@compuserve.de
mailto:voha@12move.de
einige ausgewählte Dokumente aus der o.g. Pressekonferenz:

 

Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung

auf Verhalten und Gesundheit von Nutztieren


hier als pdf-Dokument, inklusieve Fragebogen 1 bis 5 erhältlich (pdf222kb)


Stiere im "Fress-Streik"

Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 12. Februar 2000/Heft 6
Richtfunkanlage als Ursache für abnormales Verhalten der Rinder?
Rund ein Jahr verhandelte die österreichische Post und Telekom mit Michael Hauer in Erledt, Gemeinde Waldkirchen am Wesen. Grund war die exponierte Lage seines Milchviehbetriebes auf einem Berg. Ideal für die Montage eines Telefon-Richtfunkumsetzers: Ankommende gebündelte Signale werden empfangen, verstärkt und gebündelt an die nächste Station weiter geleitet.

MICHAEL HAUER mit seinem Bullen Sepp, der durch die Berichterstattung im Fernsehen österreichweit bekannt wurde. Nach dem abschalten frisst er wieder normal.

Für 8000 öS (1140 DM) im Jahr stellte Hauer schliesslich das Dach seiner Maschinenhalle zur Verfügung. Obwohl die Telekom einen längerfristigen Vertrag abschliessen wollte, unterschrieb er vorerst nur für zwei Jahre. Die Richtfunkstrecke ging im Oktober 1998 in Betrieb.

Hauer hält in seinem Stall 22 Milchkühe mit Nachzucht und mästet gleichzeitig 15 bis 20 Bullen. "Etwa sechs Wochen nach der Inbetriebnahme der Richtfunkanlage fiel mir auf," erinnert sich Hauer, "dass die Kälber und Stiere immer unruhiger wurden und weniger gefressen haben." Der Hoftierarzt fand auch keine plausible Erklärung. Im Gegenteil:

Er beobachtete eigenartige stereotype Kopfbewegungen und weiter sinkende Fresslust. Bis Ende Dezember 1998 mussten drei Tiere und bis Juni 1999 weitere fünf Tiere notgeschlachtet werden. Hauer berichtet auch von acht Schwergeburten in diesem Zeitraum. Nicht die Grösse der Kälber war das Problem, sondern die Passivität der Mütter. Dazu Hauer: " Kaum Presswehen, wir mussten die Kälber alle aus dem Tragsack ziehen." Trotz tierärztlicher Hilfe kamen vier Kälber nur noch Tot zur Welt. So eine hohe Ausfallquote in kurzer Zeit hatte Hauer noch nie erlebt. Zusätzlich zu Rate gezogene Veterinäre standen ebenfalls vor einem Rätsel.

In umfangreichen Untersuchungsreihen wurde das Futter und das Blut der Tiere unter die Lupe genommen. Ergebnis: alles ohne Befunde, keine Seuchenerreger im Bestand gefunden. Das Verhalten der Tiere, die seltsamen Schwergeburten mussten eine andere Ursache haben.


"An die Antenne denkt man zuletzt"

Hauer hat schon des öfteren von Auswirkungen auf Tier und Mensch durch elektromagnetische Felder gehört. So richtig daran glauben wollte er jedoch nicht. Die Telekom-Leute hatten ihm auch vor der Montage bestätigt, dass keinerlei Auswirkungen zu befürchten seien. Trotzdem rief er am 12. Juli um 9.30 Uhr bei der Telekom an und bat darum, die Richtfunkanlage auf dem Dach der Maschinenhalle, etwa 30 Meter vom Stall entfernt, abzuschalten. Hauer: "Ich erzählte auch von meinen Vermutungen, dass die Probleme im Stall von der Anlage kommen würden und existenzbedrohende Ausmasse angenommen hätten."

Für Hauer kaum zu glauben, gegen zehn Uhr kam der Rückruf, dass die Richtfunkanlage ausser Betrieb genommen wird. Am 14. Juli 1999 wurde abgeschaltet.
"Sie fressen wieder"

Bereits einen Tag später, am 15. Juli abends staunte Hauer nicht schlecht. Das Futter im Barren war aufgefressen. "Sie fressen wieder," die Freude ist Hauer heute noch anzumerken, "noch nie haben wir den Tieren so lange beim Fressen zugeschaut, wie an diesem Abend."

Dem Tierbestand schmeckte es wieder, die Arbeit im Stall machte wieder Spass. Bei den sieben Geburten nach dem Abschaltzeitpunkt gab es auch keine Probleme mehr. "Da brauch ich kein Wissenschaftler zu sein," stellt Hauer fest, "um in diesem Fall eins und eins zusammen zu zählen."

Wie von der Telekom zu erfahren war, wurde die Anlage nicht wegen der "mysteriösen Vorfälle im Stall Hauer" abgeschaltet, sondern weil der Standort sowieso nur ein Provisorium war und nicht mehr benötigt werde. Dass ein längerer Vertrag mit Hauer angestrebt wurde, ändere an dieser Tatsache nichts. Die österreichische Telekom bleibt dabei, dass es durch solche Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Tier gibt.

Nachdem der Fall Hauer dem österreichischen Fernsehen bekannt wurde, drehte ein Team auf dem Hof und berichtete zur besten Sendezeit um 19 Uhr von den Vorkommnissen in Erledt. "Danach stand fünf Tage lang das Telefon nicht mehr still." Viele berichteten von gleichen Erfahrungen. Jäger erzählten zum Beispiel, dass im umkreis von 250 m um Mobilfunkmasten im Wald sich kein Wild mehr aufhält. Ärzte bedankten sich, dass das Thema öffentlich gemacht wurde, da Auswirkungen auf Kinder und ältere Leute nicht mehr von der Hand zu weisen seien usw.

Hauer ist von Sendeanlagen bedient. Selbst mit langjährigen Vorauszahlungen wäre er nicht mehr zu locken, "mit dem Geld lässt sich die Gesundheit nicht kaufen.!"

 

Missgebildete Tiere durch Handystrahlen?

Eine unheimliche Serie von Krankheiten bei seinen Zucht- und Mastschweinen und ein missgebildetes Ferkel haben jetzt bei einem Bauern in Rainbach im Innkreis das Fass zum Überlaufen gebracht. Sein Anwalt hat Strafanzeige gegen die Betreiber zweier Handymasten eingebracht. Denn die Krankheiten treten erst seit dem Betrieb der Sende-Masten derart gehäuft auf, sagen der Landwirt und sein Tierarzt. Franz Öhlinger betreibt seine Schweinezucht und -mast schon seit Jahrzehnten. Der Betrieb war immer in Ordnung, sauber geführt, ein guter Durchschnittsbetrieb, bestätigt auch der Tierarzt des Bauern. Krankheiten traten, wie in der Nutztierzucht üblich, immer wieder auf. Genauso wie auf anderen Höfen auch. Doch plötzlich war alles anders, die Krankheitsfälle häuften sich. Damals traute sich allerdings noch niemand, einen direkten Zusammenhang zwischen Handymasten und der Häufung der Krankheiten herzustellen. Und deshalb entschlossen sich Bauer und Tierarzt zu einer radikalen Maßnahme.

Betrieb stillgelegt und neue Tiere angeschafft Der Betrieb wurde für drei Monate stillgelegt, alle Schweine wurden verkauft, die Ställe desinfiziert, teilweise sogar neu verputzt. Neue, gesunde und geimpfte Tiere wurden angeschafft. Doch nach wenigen Wochen war das Bild wieder das gleiche, sagt Franz Öhlinger. Verhandlungen mit den beiden Handymastbetreibern brachten kein Ergebnis. Eine Messung im Auftrag eines der Unternehmen ergab, dass die Strahlungswerte am Hof und im Stall innerhalb der erlaubten Grenzwerte liegen.

Anzeige wegen Tierquälerei

Für den Bauer und seinen Rechtsvertreter, die Kanzlei Wagner in Schärding, keine befriedigende Lösung. Sie haben Strafanzeige wegen Tierquälerei eingebracht. Gestützt auf ein Privatgutachten, das besagt, dass die Strahlenbelastung durch die Handymasten die Tiere in Stress versetzt und sie deshalb so krankheitsanfällig seien. Die Anzeige liegt derzeit bei der Staatsanwaltschaft Ried. Sie muss entscheiden, wie es jetzt weitergeht. [ORF ON Österreich]

 

Der Bauer Joseph Altenweger in Schnaitsee

sagte: "Ungefähr 6 Monate, nachdem der Mast bei meinem Stall aufgestellt worden war, haben einige Kühe grauen Star entwickelt und warzenähnliche Gewächse. Andere bekamen Hirntumore. Und Kälber wurden mit Deformationen geboren. Ihre Füsse glichen jenen von einem Esel. Einige hatte keine Beine, andere waren blind. Ein Tierarzt hat bestätigt, dass 95 % meiner Herde von den elektromagnetischen Strahlen der Mobiltelefonmasten erkrankt ist".

Der Nachbarbauer Xaver Echtler, 55, der auch einen Masten auf seinem Land hat, sagte: "Ich habe Tausende verloren, aber das Geld ist kaum was dagegen, wenn man Kälber sieht, die ohne Beine oder ohne Augen geboren werden, ohne Mäuler - das ist schwer hinzunehmen."

Bauern geben Sendeanlagen die Schuld an Missbildungen bei Kälbern

Haben Abstrahlungen einer Mobilfunkanlage zu Missbildungen bei Kälbern geführt? Im Auftrag der Gemeinde Waldkirch bei Waldshut-Tiengen soll dies jetzt das Öko-Institut Freiburg untersuchen.

Tatsache ist, dass nach dem Aufstellen eines 40 Meter hohen Funkmastens auf zwei landwirtschaftlichen Betrieben in der Nähe zwei Kälber mit Missbildungen auf die Welt gekommen sind. Ihnen fehlten die Augen, der Schwanz wuchs an einer Körperseite. Bei fünf weiteren Kälbern wird angenommen, dass sie infolge von "Strahlensmog" an Kreislaufschwäche gestorben sind. Wegen der Funkwellen sollen außerdem Kühe nur noch widerwillig auf den Wiesen bei der Anlage gegrast haben, so die Beobachtungen der Landwirte. Ortsvorsteher Hansjörg Birkenberger bestätigte gestern die Vorfälle und den Auftrag ans Öko-Institut. "Der Ortschaftsrat war gegen die Funkanlage", sagte Birkenberger. Die Stadt Waldshut-Tiengen, zu der Waldkirch gehört, habe jedoch anders entschieden.

"Wenn ich mit meinem Pferd ausreite und dann dringend telefonieren muss, wird das Pferd äußerst unruhig und nervös. Manchmal versucht es dann auch, wegzurennen."

 

Italien/Volturino: Erschreckende Fotos von mißgebildeten Tieren

Quelle: http://elettrosmogvolturino.interfree.it
Volturino/Italien: Immer mehr mißgebildete Tiere in bestrahltem Dorf

"Immer wenn ich mein Handy eingeschaltet im Zimmer liegen lasse, sind meine drei Meerschweinchen sehr aggressiv und beißen sich gegenseitig. Sobald das Handy weg ist sind sie wieder friedlich."

"Auch wir sind Betroffene eines in unmittelbarer Nachbarschaft (ca. 80 Meter) angebrachten Mobilfunkmastens. Dessen Strahlenauswirkungen müssen wir seit knapp fünf Jahren 24 Stunden täglich über uns ergehen lassen. Die Folgen sind gesundheitliche Probleme bei uns persönlich, aber auch bei unserem Vieh. Von den Kälbern, die nach 1996 geboren wurden, kam jedes vierte Kalb tot bzw. missgebildet zur Welt oder es waren Frühgeburten ohne Lebenschancen. Zudem haben unsere Tiere viele Geschwüre, Knoten und Tumore.

Aus diesen Gründen haben wir uns an der 'Rinderstudie' beteiligt. Uns wurde von den Verantwortlichen zugesichert, nach Abschluss der Untersuchungen den vollständigen BVericht vom Umweltministerium zu erhalten, auf den wir allerdings bis heute vergeblich warten."
Fam. Echtler, Landwirte aus Bernbeuren

Schäden an Mensch und Tier

"Schweiz aktuell" SF1 vom 13. November berichtet aus Appenzeller (und Berner) Viehställen über 14 Verwerfungen bei Kühen innerhalb eines Jahres, 7 tote Kühe, verringerte Milchleistung und Euterentzündungen, seit in der Nähe der Höfe eine Mobilfunkantenne steht. Hier geht es um die ernsthafte Existenzgefährdung der Bauern, zumal es sich leider um keine Einzelfälle handelt. Vizedirektor Bruno Oberle (BUWAL) musste kleinlaut bekennen, dass man Schäden bei Tieren überhaupt noch nicht untersucht hat und dass "Tiere offenbar empfindlicher sind als Menschen" (was nicht stimmt!) und dass es im BUWAL nur zwei Personen gibt, die sich mit dieser Sache beschäftigen.

 


Rittweger & Team Werbeagentur, Leitbildentwicklung, Unternehmensphilosopie, Suhl, Thüringen, Prospekte, Mailings, Funkwerbung, Websites, Werbemittel, Design, Logoentwicklung, Webdesign, Radiospots, Kinowerbung, Flash Animation, Werbeberatung, Markenentwicklung, CMS

SITEFORUM Interactive Business Portals

Start | Wissenswertes | Mobilfunk, Handys, DECT-Telefone | Elektrosmog - Gefahrenquellen und Schutzmaßnahmen |  Fallbeispiele | Elektrosmog- und Mobilfunk-Forschung |  Links |  Die IGEF | Produktprüfung und Zertifizierung | Produkt-Verzeichnis | Fachberater-Verzeichnis | Links USA

www.elektrosmog.com | Informationen zum Schutz vor Elektrosmog.

Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt elektrosmog.com steht zum Verkauf Besucherstatistiken von elektrosmog.com etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse