Kann Handystrahlung Krebs erregen?

Handys, Smartphones und Co.

Handys – heute schick Smartphones genannt – sind die großen Renner in dem Milliardenmarkt „Multi Media“. Es wird gekauft, was das Zeugs hält und die Hersteller überbieten sich mit Anwendungen und Apps, die vielfach kein Mensch braucht. Das Handy mutierte zum Kultobjekt in der Gesellschaft. Wo sonst bei vielen Leuten das Geld knapp ist – für das Handy ist kein Preis zu hoch.

Handystrahlung ungefährlich – oder verstecktes Risiko an Krebs zu erkranken?

Es mutet schon merkwürdig an, dass kein Geringerer als die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schon 2011 auf einen möglichen Zusammenhang – nach Auswertung von wissenschaftlichen Studien – zwischen dem Gebrauch von Handys und einer Zunahme von Krebserkrankungen im Kopfbereich hingewiesen hatte (Link: Hirntumor-Urteil durch Handy). Doch kaum einer hörte richtig hin. Die Lobbyarbeit der Handy- und Kommunikationsgerätehersteller trat diesem Verdacht vehement entgegen – ohne aber auch nur im Geringsten einen Gegenbeweis anzutreten. Die Politik hielt still, konnte sie doch mit Milliardengewinnen aus dem Verkauf von staatlichen Funklizenzen rechnen.

Aufklärung versus Panikmache.

Eine große überregionale deutsche Tageszeitung titelte mit dem Aufmacher: heiße Gespräche! Und ein Wissenschaftsmagazin wies in einem Leitartikel ebenfalls auf die mögliche Gefährdung der Gesundheit durch Mobilfunkstrahlung hin. Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass sich einige Areale des menschlichen Gehirns beim Telefonieren um bis zu 70 Grad erhitzen können. (Quelle: Max-Planck-Institut, 2006, Krebs) Durch klinische Studien wurde eine Häufung von Tumorerkrankungen festgestellt, die so in Zeiten der Prä-Handy-Zeit nicht dokumentiert war.
(Quelle: http://www.maes.de)

Selbstverständlich soll hier nicht der untaugliche Versuch unternommen werden, das Telefonieren mit einem Handy oder Smartphone in Bausch und Bogen zu verdammen. Übertriebene Medienschelte ist erfahrungsgemäß nicht zielführend und leistet den kritischen Klägern eher einen Bärendienst. Es ist vielmehr geboten, mit sachlich fundierten und beweiskräftigen Argumenten den nur auf Gewinnmaximierung orientierten Telekommunikationskonzernen entgegenzutreten. Petitionen an den Deutschen Bundestag mit der Fragestellung zur Umkehr der Beweislast könnten ein hilfreiches Instrument sein.

Kleine – aber wirksame Maßnahmen im Umgang mit dem Handy.

Natürlich können wir uns in der modernen Welt nicht gänzlich dem Fortschritt – und mag er auch in vielen Fällen bedenklich erscheinen – entziehen. Wir können aber Maßnahmen ergreifen, um das gefährliche nicht sichtbare Risiko, das sich hinter dieser so schönen Scheinwelt des unbeschwerten Umganges mit Kommunikationsgeräten verbirgt, zu minimieren. Dazu folgende Ratschläge bei der Nutzung des Handys:

• Achten Sie beim Telefonieren unbedingt auf einen ausreichenden Abstand zwischen dem Handy und ihrem Kind oder Baby. Eingeschaltete Handys haben im Kinderwagen absolut nichts verloren.
• Widerstehen Sie der Versuchung, das Smartphone rund um die Uhr eingeschaltet zu lassen. Schalten Sie es ab, wenn Sie nicht telefonieren wollen. Kein Mensch muss 24 Stunden lang auf Empfang sein – selbst Präsidenten nicht! Seien Sie ihr eigener Herr über ihr Handy und denken Sie an den Satz: Nur Domestiken müssen ständig erreichbar sein!
• Schaffen Sie gerade beim Verbindungsaufbau eine kritische Distanz zwischen Ihnen und dem Handy. Während des Empfangsaufbaus ist die Strahlenbelastung am höchsten.
• Auch wenn es cool aussieht, tragen Sie bitte ein eingeschaltetes Smartphone nicht in Brust-oder Hosentasche. Seriöse Studien haben längst belegt, dass die Häufung von Brust- oder Hodenkrebs nicht rein zufällig ist.
• Telefonieren Sie im Auto nur mit einer fachgerecht montierten Freisprecheinrichtung sowie einer funktionsfähigen Außenantenne. So minimieren Sie die Handystrahlung.
• Lassen Sie sich den sogenannten SAR-Wert Ihres Gerätes erklären. Dieser sollte sich in einem niedrigen Bereich bewegen.
Halten Sie das Smartphone auf Abstand vom Kopf und verwenden Sie ein kabelgebundenes Headset oder eine Bluetooth-Einrichtung mit schwacher Strahlung.
(Link: 10 Strahlungsarme Handys die als ElectroClean bewertet wurden)

Fazit:

Epidemiologische Untersuchungen haben zweifelfrei die Gefährlichkeit der niederfrequenten Strahlung beim Mobilfunk nachgewiesen. Leider reagiert die Politik aus den geschilderten Gründen nicht oder nur sehr zögerlich. Dieser Umstand wird sich auch in nächster Zeit nicht nachhaltig ändern.
Das einzige wirksame Gegenmittel ist: Verantwortungsvoll und sparsam mit diesen vermeintlichen Alleskönnern, Ihrer und Ihrer Kinder Gesundheit wegen umzugehen!

Vielleicht interessiert Sie auch der Bericht: Wie stark ist die Handystrahlung im Flugmodus? Dann einfach jetzt hier klicken…

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www.elektrosmog.com – Unabhängige Forschung und Information seit 1990

Möchten Sie Ihren Elektrosmog verringern? Hier 6 einfache Tipps:
1.Aufmerksamkeit – für Elektrosmog erzeugende Geräte
2.Abschalten
3.Abstand vergrößern
4.Abschirmen
5.Abschaffen
6.Anschaffen – von Elektrogeräten die als ElectroClean bewertet wurden.

www.IGEF.info – Internationale Gesellschaft für Elektrosmog Forschung

Die IGEF hat sich die Aufgabe gestellt eine verantwortungsbewusste und umweltverträgliche Nutzung elektromagnetischer Strahlung  zu fördern, um die lebenswichtige Qualität des naturgegebenen Strahlungsklimas zu bewahren.

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