AUVA-REPORT: Athermische Wirkungen der Mobilfunkstrahlung bestätigt


Hochfrequente Elektro-Magnetische Felder (HF-EMF), wie sie unter anderem beim Mobilfunk zum Einsatz kommen, sind heutzutage allgegenwärtig. Bekannt ist schon lange, dass hohe Expositionswerte zur Gewebs-Erwärmung (thermischer Effekt) führen; ein Effekt, der im Mikrowellenherd genutzt wird. Vor gesundheitlich bedenklicher Erwärmung bei Anwendungen des Mobilfunks soll die Einhaltung der Immissions-Grenzwerte in den aktuellen Verordnungen und Normen schützen.

Die Einführung und weite Verbreitung des Mobilfunks brachte jedoch eine völlig neue Art der Exposition mit sich - nie zuvor hielten sich breite Bevölkerungsschichten einen Mikrowellen-Sender an den Kopf. Bis heute gibt es für die Risiko-Abschätzung zu Effekten nach Expositionen im HF-EMF-Niedrigdosisbereich (mögliche nicht-thermische Effekte) teilweise recht widersprüchliche Schlussfolgerungen. Die aus unterschiedlichen Sichtweisen und Interessenslagen resultierenden Konflikte stellen für die Wissenschaft insofern eine Herausforderung dar, als bisher erforschtes und konventionelles Wissen kaum ausreicht, um klare Aussagen zu bekommen.

Die österreichische AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) gab an der Med. Universität in Wien eigene Forschungen in Auftrag, um brisante offene Fragen zu möglichen Wechsel-Wirkungen von HF-EMF auf das Gehirn, das Immumsystem und Proteinen zu klären. HIER können Sie diese Studie lesen.

Die Ergebnisse des Reports bestätigen letztlich schon längst bekannte Gesundheitsrisiken der Mobilfunktechnologie. Das österreichische Gesundheitsministerium reagierte auf die Ergebnisse des AUVA-Reports umgehend mit dem Faltblatt „Handyregeln“, dass Sie HIER öffnen können.

 



AUVA-REPORT: Athermische Wirkungen der Mobilfunkstrahlung bestätigt