Wichtiges zu Schnurlostelefonen

Verwöhnt durch das praktische Telefonieren mit dem Handy wollen immer mehr Menschen auch zuhause schnurlos im Festnetz telefonieren. Hersteller von Telefonen bieten zu diesem Zweck schnurlose Telefone an, die nach unterschiedlichen Standards, aber überwiegend nach dem DECT-Standard arbeiten. Mit Zusatzantennen können Reichweiten von 600 Metern und mehr erreicht werden.

Man unterscheidet grob zwischen analoger, digitaler und gepulster Technik. Bei analoger Übertragung (z.B. nach dem CT-1-Standard) sendet die Antenne des Handgerätes hochfrequente elektromagnetische Wellen zur eigenen, im Haus aufgestellten Basisstation. Auf diesen Wellen wird die Sprach-information transportiert. Bei Schnurlos-Telefonen nach diesem früher überwiegend verwendeten Standard beschränkt sich die nicht gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlenbelastung der Hausbewohner und Nachbarn nach unseren bisherigen Messungen auf die Zeit des Telefonierens.

Bei der digitalen Technik (z.B. nach dem CT-2-Standard) wird die Sprache in winzige Teile zerlegt und diese Einzelinformationen werden über die elektromagnetischen Wellen zum Empfänger transportiert. Auch diese Schnurlos-Telefone senden nicht gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlen nur beim Telefonieren. Allerdings kommen laufend neue Modelle auf den Markt, deren Beschreibung man in der Regel nicht entnehmen kann, ob die Basisstation nur beim Telefonieren und nicht ständig sendet.

Bei der gepulsten Technik (z.B. nach dem DECT-Standard) werden elektromagnetische Wellen digital und gepulst nonstop ausgesendet. Mit einem Schnurlos-Telefon nach diesem Standard holt man sich praktisch eine kleine, ständig sendende Mobilfunk-Sendeanlage ins Haus! Dadurch wird die eigene Wohnung und die Nachbarschaft nicht selten intensiver mit hausgemachten, niederfrequent gepulsten Mikrowellen bestrahlt, als durch fremde Außeneinflüsse wie etwa von einer Mobilfunk-Sendeanlage.



Wichtiges zu Schnurlostelefonen