Beobachtungen, Vorschläge, Tipps...


"Vor einigen Wochen dachte ich, ich müsste auch mit der Zeit gehen und bestellte eine Anrufweiterschaltung auf mein altes, ein sehr kümmerliches Leben fristendes Handy ( kurz vor Ablauf des ziemlich ungenutzten Zweijahresvertrags). Dann trug ich es drei Wochen mit mir herum. In den drei Wochen bekam ich sechs schwere Migräneanfälle mit Sehstörungen. Ich habe seit 25 Jahren diese Art von Migräne, aber sonst ca. dreimal im Jahr. Ich legte das Handy weg und hatte seitdem keinen Anfall mehr. Aber immer noch ein recht benebeltes Gefühl im Kopf, das gar nicht richtig weggehen will ( außer mit viel Capuccino...).

Da ich im Herbst ein paar VHS-Kurse über Esmog halten soll, machte ich gestern eine Recherche über wissenschaftliche Studien zu Esmog. Dabei fand ich tatsächlich zwei neue Arbeiten, in denen bei jedem zweiten Handynutzer der Studien Kopfschmerzen angegeben worden waren. Heute war ich bei Leuten, die mir erzählten, ihre Enkelin ( 18 Jahre) hätte seit vier Monaten ein Handy und jetzt so rasende Kopfschmerzen, dass sie schon lebensmüde sei. Da ich das Digitmeter dabei hatte, habe ich später spaßeshalber auf der Autobahn gemessen. Bei einem Rasthof ( Bruchsal, A5) lief der empfindlichste Bereich draußen ständig über, obwohl kein Mast zu sehen war. Immer wenn ich an einem Mast vorbeifuhr, kam ich mitten in den zweiten Bereich. Vielleicht bin ich ja davon benebelt. Frage: Hat jemand eine Idee, wie man sein Auto oder sich selbst abschirmen kann? Und: ist eine Kopfschmerz-Epidemie nicht auch ein Grund, den Mobilfunk wieder abzuschaffen? Muss es sich denn wirklich immer um Krebs handeln?

Ein Leben mit Kopfschmerzen oder Benebelung ist ein ziemlich gestörtes Leben. Müssen wir uns das wirklich bieten lassen?

Viele Grüße Brigitte Lange"



"Hallo Frau Lange, Liebe Leser,

Kopfschmerzen sind die häufigsten Beschwerden, die ich immer wieder von Handynutzern höre. Ein Gespräch mit dem Handy kann aber z.B. auch Stress für den Hörnerv sein. Dies wurde an der HNO-Klinik in Verona beobachtet.

Ein sicherer Weg den Mobilfunk wieder abzuschaffen, bzw. hier etwas zu ändern wäre:

  1. Jeder Mobilfunknutzer der bei sich gesundheitliche Beeinträchtigungen fest stellt, schaltet sein Handy für immer aus.
  2. Er teilt diese Entscheidung unseren Politikern und anderen zuständigen Behörden mit!
  3. Jeder der in der Nähe einer Feststation wohnt und bei sich gesundheitliche Auswirkungen feststellt, die er auf den Betrieb dieser Feststation zurückführt, teilt diese Feststellungen ebenfalls unseren Politikern usw. mit.

Stellen Sie sich einmal vor was geschehen würde, wenn unsere Politiker und zuständige Behörden hunderttausende von Briefe mit folgendem Inhalt bekommen würden:

"...Seit ich ein Handy besitze habe ich ständig folgende Beschwerden... Sie treten immer nur dann auf, wenn ich das Handy eingeschaltet bei mir trage. Wenn ich das Gerät nicht eingeschaltet habe treten diese Beschwerden nicht auf. Um mich in Zukunft vor diesen Beschwerden zu schützen, werde ich mein Handy nicht mehr benutzen. Ich gehe davon aus, dass auch andere Menschen in unserem Land unter diesen Beschwerden infolge des Mobilfunks leiden. Ich fordere Sie daher auf ..."
oder

"...Seit in unsere Nachbarschaft eine Mobilfunk-Antenne aufgestellt wurde, habe ich folgende Beschwerden..."
Vielleicht gibt es ja schon entsprechende Musterbriefe. Wenn nicht, wäre es an der Zeit mal entsprechende Briefe aufzusetzen. Gibt es jemanden in der Liste, der hier entsprechende Informationen hat?
Ich denke dies könnte ein erster Schritt sein um hier etwas zu ändern.

Viele Grüße
Holger Kirchmaier
"

 



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