Fernseher
Fernseher produzieren nicht nur elektromagnetische Strahlungen, sondern außerdem Mikrowellen-, Radiowellen- und sogar Röntgenstrahlung. Sie laden sich außerdem elektrostatisch auf und tragen so zu einem schlechten Raumklima bei. Auch wenn ein Fernseher nach kurzer Laufzeit wieder ausgeschaltet wird, bleibt eine hohe Spannung an der Oberfläche und auch im Gerät noch für viele Stunden bestehen. Je größer der Bildschirm ist, desto größer ist auch die magnetische Strahlung.
Fernseh- und Radioempfang über ein unterirdisch verlegtes Kabel ist die mit Abstand verträglichste Form der Übertragungstechnik. Eventuelle gesundheitlich negative Auswirkungen von Satellitenantennen sind bislang noch umstritten.
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Überreizung des Nervensystems, Sehbeschwerden, Kopfschmerzen.
Schutzmaßnahmen:
Hifi-Anlagen
Die heutigen Anlagen sind bis auf wenige Ausnahmen nicht sonderlich bedenklich, wenn man nicht zu nah dabei sitzt und keine handelsüblichen Kopfhörer benutzt.
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Kopfschmerzen, Depressionen, Überreizung des Nervensystems
Schutzmaßnahmen:
Halogenlampen, Transformatoren
Die elektromagnetischen Strahlungen durch Halogenlampen sind sehr hoch. Schon die Brummgeräusche beim Einschalten der Lampen sollten Sie stutzig machen. So erzeugen z.B. die Zuleitungen der Halogenlampen jede für sich ein starkes Magnetfeld.
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Nervöse Beschwerden, höheres Risiko an Leukämie bzw. Gehirntumor zu erkranken, Schwächung des Immunsystems, Sehstörungen.
Schutzmaßnahmen:
Energiesparlampen
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Gehirnfunktionsstörungen, grauer Star, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Verhaltens- und Stoffwechselstörungen, Sprachstörungen
Schutzmaßnahme:
Leuchtstofflampen
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Kopfschmerzen, nervöse Beschwerden, erhöhtes Gehirntumor-Risiko, Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, ständige Müdigkeit, Gereiztheit, Impotenz.
Schutzmaßnahme:
Mobiltelefon
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Gehirnfunktionsstörungen, grauer Star, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Verhaltens- und Stoffwechselstörungen, nervöse Beschwerden, Sprachstörungen.
Schutzmaßnahme:
Schreibtischlampen mit Glühbirne
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Kopfschmerzen, nervöse Beschwerden, Konzentrationsschwierigkeiten.
Schutzmaßnahme:
Und was Sie noch wissen und tun sollten...
Abschalten:
nicht benötigte elektrische Geräte und Lampen nach Gebrauch abschalten, oder nur anschalten, wenn Sie wirklich gebraucht werden.
Abschaltbare Steckdosenleisten benutzen:
Es gibt noch immer viele Geräte, die man zwar abschalten kann, die aber trotzdem mit einem Teil ihrer Schaltung (Trafo) unter Strom bleiben, (stand-by) z.B.. Fernseher, Radio (Kontrollämpchen). Ziehen Sie den Netzstecker bei Nichtgebrauch aus oder verwenden Sie abgeschirmte abschaltbare Steckdosenleisten.
Auswechseln:
Es gibt noch viele Geräte, die eine unakzeptabel hohe Strahlenwirkung haben. Erkundigen Sie sich beim Kauf nach der elektromagnetischen Emission eines elektrischen bzw. elektronischen Geräts. Kaufen Sie nur ein strahlungsarmes Gerät.
Wenn Verkäufer und Hersteller immer häufiger gefragt werden, ob ihre Produkte strahlungsarm sind oder in welchem Maße ihre Produkte Elektrosmog verursachen, werden diese nach und nach bemüht sein, elektrosmogarme Produkte zu entwickeln und mit dieser Produkteigenschaft auch zu werben. Und die Hersteller bzw. Anbieter werden dann auch über die jeweiligen Meßergebnisse mit Gutachten neutraler Institute informieren können.
Abstand:
ist besonders wichtig bei magnetischen Feldern (Sicherungskasten der elektrischen Hausinstallation, alle Netzgeräte mit eingebauten Transformern). Bei hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, z.B. von schlecht abgeschirmten elektronischen Geräten oder DECT-Schnurlos-Telefonen nützen innerhalb des Wohnraums 2 3 Meter Abstand leider wenig oder nichts.
