Babyfone im ÖKO-TEST 11-2009



Eigentlich sind Babyfone dazu da, die Kleinsten zu schützen. Leider produzieren die meisten Geräte im Test aber so viel Elektrosmog, dass sie sogar schaden könnten. Zum Glück gibt es auch einige "sehr gute" Modelle.
 
Den ersten Schrei tut ein Baby meistens gleich nach der Geburt - ein Moment, auf den fast alle werdenden Eltern sehnsüchtig warten. Erst zu Hause merken Mama und Papa, dass auch für sie ein neues Leben beginnt. Volle Windeln, rotierende Waschmaschinen und schlaflose Nächte gehören ebenso dazu wie die Angst, das Wehklagen ihres kleinen Rackers fehlzuinterpretieren oder gar zu überhören. Zum Glück gibt es Babyfone, die das verhindern können.

Seit 30 Jahren versprechen die kleinen elektronischen Helfer ein Stück mehr Unabhängigkeit. Erst waren es verkabelte Wechselsprechanlagen, dann Steckdosengeräte, die via Stromleitung sendeten und schließlich Funkbabyfone. Die Arbeitsweise ist simpel: Das Mikrofon des Sendegeräts im Kinderzimmer lauscht, ob sich ein Laut regt. Sobald das der Fall ist, überträgt der Sender die Geräusche zum Empfänger, der je nach Reichweite nebenan im Wohnzimmer oder draußen im Garten sein kann.

Der Haken an der Sache: Die meisten Geräte erzeugen beträchtlichen Elektrosmog und können so selbst zu Schlafstörungen und gesundheitlichen Schäden beitragen: Sobald ein Gerät mit dem Stromnetz verbunden wird, entstehen elektrische Wechselfelder. Hinzu kommen magnetische Felder, wenn es eingeschaltet wird und Strom fließt. Außerdem erzeugen Funkbabyfone hochfrequente elektromagnetische Strahlung.
 
Mehr Informationen hierzu im ÖKO-TEST November 2009 oder unter www.oekotest.de/cgi/index.cgi?bernr=07


Babyfone im ÖKO-TEST 11-2009