Elektrosmog: Gefahrenquellen im Kinderzimmer

Für das Kinderzimmer gilt alles, was auch schon zum Bereich Schlafzimmer beschrieben wurde.

 

Lampen am Kinderbett

Manche Kinder schlafen gerne bei Licht ein. Das stört nicht nur die zum Schlafen wichtige Melatonin-Produktion, sondern führt im kindlichen Organismus zu einer erheblichen elektromagnetischen Belastung. Kinder schlafen dadurch häufig sehr unruhig und versuchen, von der Stromquelle wegzukommen. Sie drehen sich im Bett und man findet sie vielleicht am Fußende wieder – oder sie wandern gleich zu den Eltern ins Ehebett.


Schutzmaßnahmen:

 

Babyphon

Vorsicht bei der Kameraüberwachung von Babys nach DECT-Standard

Moderne drahtlose Technik macht es möglich, auch Videobilder aus dem Kinderzimmer zu übertragen. Die Bilder werden kabellos per Funk an eine Empfangsstation übertragen, die an den Fernseher angeschlossen ist. So können Eltern beim Fernsehen zwischendurch zum Kamerakanal wechseln, um zu prüfen, ob das Baby ruhig schläft.


Bei manchen Systemen wird dazu der so genannte DECT-Standard eingesetzt, der von den Schnurlostelefonen bereits bekannt ist.  Schnurlostelefone nach DECT-Standard verursachen inzwischen den größten Anteil der hausgemachten hochfrequenten Strahlenbelastung. Ob die per DECT-Standard übertragenen Daten Sprache oder Bilder enthalten, ist dabei egal. Die gepulsten Mikrowellen des DECT-Standards stehen im Verdacht, vor allem in den Herzrhythmus, die Gehirnfunktionen und das Nervensystem einzukoppeln. Typisch sind Schlafstörungen und nervöse Beschwerden. Kleine Kinder reagieren naturgemäß noch empfindlicher als Erwachsene auf diesen gepulsten Elektrosmog.
Die Reichweite der Geräte wird je nach Hersteller zwischen 30 und 100 Metern angegeben. In Häusern mit mehreren Wohnungen kann daher auch eine einzige Anlage viele fremde Wohnungen verstrahlen. 


Eltern sollten sich also genau überlegen, ob es notwendig ist, den Nachwuchs mit einer Kamera nach DECT-Standard zu überwachen.

Auch viele andere Babyphone arbeiten per Funkübertragung. Sowohl Sender im Kinderzimmer, als auch Empfänger im Elternschlafzimmer werden , um bloß kein Geräusch des Kindes zu überhören, üblicherweise in der Nähe des Kopfes platziert. Der empfindliche Organismus des Kindes leidet erheblich unter diesen Strahlungen und auch die Eltern werden stark belastet.


Schutzmaßnahmen:

 

Heizstrahler über dem Wickeltisch

Die Strahlendusche, die durch einen eingeschalteten Heizstrahler auf das Kind herunterprasselt, ist enorm stark. Kinder reagieren oft panisch, fangen an zu schreien und möchten diesem unangenehmen Ort entfliehen. Mütter interpretieren die Situation häufig so, dass sie denken, das Kind will nicht gewickelt werden.

Schutzmaßnahme:

 



Elektrosmog: Gefahrenquellen im Kinderzimmer