Messungen im Auto

In Schweden wurden 2002 im Auftrag einer Automobilzeitschrift 22 Fahrzeugtypen auf elektromagnetische Felder hin untersucht.

Die höchsten gefundenen Werte lagen um 18 Mikrotesla. Zum Vergleich: Das Erdmagnetfeld reicht von 25 Mikrotesla am Äquator bis zu 65 Mikrotesla an den Polen. Der EU-Grenzwert für niederfrequente Magnetfelder ist mit 100 Mikrotesla festgelegt.

Wer stundenlang im Auto sitzt und sensibel auf Elektrosmog reagiert, kann bei diesen Werten schon Symptome entwickeln.

Die Ursache für den Elektrosmog

Bei allen Fahrzeugen mit höheren Werten war die Batterie im Kofferraum eingebaut und das starke Pluskabel hin zum Motor war durch den Fahrzeugraum verlegt. Rund um das Kabel waren die gemessenen Feldstärken am höchsten.

Interessant war auch, dass im Leerlauf das Magnetfeld stärker war, als bei Tempo 90 km/h. Der ÖAMTC erklärt sich das Ergebnis so, dass im Leerlauf die Lichtmaschine nicht in der Lage ist, das Bordnetz ausreichend mit Strom zu versorgen. Die Batterie springt ein und über das Kabel fließt Strom.

An der Hochschule für Technik in Biel in der Schweiz wurde festgestellt, dass Fahrzeuge nicht nur durch den eigenen Stromverbrauch Magnetfelder aufbauen. Magnetische Felder werden auch durch die Rotation der Räder erzeugt.

Gegenmaßnahmen

Einige Autohersteller bieten elektrosensiblen Kunden den Einbau eines neuen Kabelsatzes samt Erdungskabel an, was die Werte deutlich reduziert.

Durch die Entmagnetisierung der Pneus und Felgen können die Felder rund um die Reifen erheblich gesenkt werden.

 

 

 

 

 

 



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