Elektrosmog aus der Wohn-Umgebung
Sendemasten von Mobilfunk und Handys in Ihrer Nähe es gibt unterschiedliche Aussagen, wie weit die Strahlung solcher Masten reicht. In der Literatur findet man oft die Angabe, dass sensible Menschen in Entfernungen bis zu 1000 Metern auf die Strahlungen mit gesundheitlichen Beschwerden reagieren können.
Mikrozellen (Mikro- und Pico-Funkzellen) werden ohne Sendemast montiert, sind oft extrem klein und können teilweise an Hauswänden und an Gebäuden kaum erkannt werden. Da die Funktürme von der Bevölkerung immer weniger akzeptiert werden, werden die Sendeanlagen zunehmend mehr getarnt und als Funkzellen irgendwo angebracht. Man findet Sie an und unter Reklametafeln, Balkongeländern, Dächern und Dachrinnen und sogar in Kirchtürmen.
Meist kann man diese getarnten Zellen nur mit einem guten Hochfrequenz-Meßgerät aufspüren.
Auch von Funkamateur-Sendeanlagen können erhebliche Strahlenbelastungen ausgehen, zum Beispiel dann, wenn Amateurfunker die zugelassenen Sendeleistungen illegal überschreiten.
Schutzmaßnahmen gegen Elektrosmog aus der Wohn-Umgebung
Eine fachkundige Messung der Strahlungen gibt wichtige Hinweise über die Belastung in Ihrem Wohnbereich!
Den Bau von Sendemasten auf politischer Ebene in Wohngebieten verhindern.
Empfehlungen des Katalyse-Umweltinstituts: zu Hochspannungsleitungen und Bahnschienen ist der unbedenkliche Abstand je nach Strahlungsstärke: 20kV Abstand 80 Meter, 110kV Abstand 95 Meter, 220kV Abstand 120 Meter, 380kV Abstand 160 Meter.
Umziehen in eine andere Wohnung ist häufig notwendig, um der Strahlungsintensität zu entfliehen. Da aber zur Zeit noch nicht alle Sendemasten gebaut sind und durch die Einführung der UMTS-Technologie eine weitaus höhere Strahleninstensität der bisherigen Sendemasten etc. zu erwarten ist, ist hier guter Rat teuer. So kann es passieren, dass man gerade in eine strahlungsarme Wohnung gezogen ist, in dessen Umfeld in Zukunft ein neuer Sendeturm errichtet wird. Vorherige Information ist, soweit überhaupt möglich, notwendig. Bei manchen Gemeinden- oder Stadtverwaltungen kann man durch einen Katastereintrag erfahren, wo Sendetürme stehen, manchmal aber eher selten - erhält man auch Auskunft, wo welche gebaut werden. Kontakt mit entsprechenden Bürgerinitiativen ist unumgänglich.
Wenn die Strahlungen nicht extrem hoch sind und als Kompromiss, wenn umziehen nicht so schnell möglich ist, gibt es verschiedene Materialien, die hochfrequente Strahlungen abmildern können: Tapeten, Farbe, Textilgewebe (Gardinen), Fensterfolie. Bitte immer im Hinterkopf behalten: auch geringe Strahlungen, denen man ständig ausgesetzt ist, können auf Dauer schädlich wirken.
Mit Handys nur im wirklichen Notfall telefonieren. Es gibt Untersuchungen die belegen, dass über 90% der mit dem Handy geführten Telefonate überflüssig sind, Die meisten Gespräche können genausogut von einem anderen Telefon und zu einer anderen Zeit geführt werden. Eine spezielle Handytasche zum Schutz gegen Elektrosmog vermindert bis zu 97% der schädlichen Strahlungen. Aber auch die verminderte Strahlung ist noch sehr schädlich, wenn längere Zeit mit dem Handy telefoniert wird.
Telefonieren Sie nicht in Gebäuden. Durch die Abschirmleistung der Mauern eines Hauses schaltet das Handy nämlich auf volle Leistung. Je weiter Sie vom nächsten Sendemast entfernt sind, desto höher ist die Belastung.
Der empfindliche Organismus von Kindern ist durch die Handy-Strahlungen besonders gefährdet. Die jüngst durchgeführte PISA-Studie hat niederschmetternde Ergebnisse bezüglich der Lernfähigkeit unserer Kinder gezeigt. Das Schulsystem wird vielerorts für das Versagen verantwortlich gemacht. Vielleicht gibt es bessere Schulsysteme, dennoch sollte einmal überlegt werden, ob die Lernstörungen nicht auch etwas mit den Strahlenbelastungen zu tun haben, denen die Schüler/innen ständig ausgesetzt sind: Auf Schulen oder in deren Umgebung werden bedenkenlos Mobilfunktürme installiert; eine große Anzahl der Schüler/innen hat ein Handy und trägt das auch im Unterricht etc. eingeschaltet mit sich herum. Wenn dann in der Schule noch ständig strahlende, schnurlose Telefone mit DECT Standard vorhanden sind, ist die hochdosierte Strahlenbelastung täglich garantiert. Viele Kinder tragen Zahnspangen, die die Empfänglichkeit für Elektrosmog noch erhöhen. Dazu kommt noch die in manchen Schulen extrem - schadstoffbelastete Raumluft. Wer soll sich da noch aufs Lernen konzentrieren können?! Symptome von Elektrosmog sind ja bekanntlich Konzentrations-, Lern- und Gedächtnisstörungen.
Mit strahlungsreduzierten Freisprecheinrichtungen im Auto telefonieren.
Mit einer Außenantenne am Auto können Sie die hohe Strahlung der Handys vermeiden. Dadurch wird die Strahlenbelastung erheblich verringert, außerdem ist mit einer Antenne der Empfang besser.
Herkömmliche Telefone mit Schnur verwenden. Es gibt in diesem Bereich magnetfeldfreie Telefone, die auch während des Telefonierens nur geringfügig strahlen (bis zu 99% strahlenreduziert). Test: Kompassnadel in 1-2 cm Entfernung von der Hörermuschel halten. Wenn die Kompassnadel aus Norden zeigend stehen bleibt, dann ist das Telefon feldfrei. Telefone mit Piezo-Technik haben beim Telefonieren bis zu 99% weniger Elektrosmog im Vergleich zu herkömmlichen Telefonen. Fast jedes Telefon mit Schnur (jedoch keine schnurlosen Telefone und keine Handys) können mit Piezo-Technik umgerüstet und strahlungsarm gestaltet werden. Für elektro-sensible Personen ist somit Telefonieren ohne Stress wieder möglich.
Wenn Sie unbedingt ein schnurloses Telefon benötigen, dann nur schnurlose Telefone mit CT1+ Standard verwenden. Keine schnurlosen Telefone mit DECT-Standard (digital gepulster Mobilfunk) verwenden, denn diese senden Strahlungen aus, auch wenn nicht telefoniert wird. CT2 Telefone senden ebenfalls gepulste Felder jedoch nur, wenn telefoniert wird. Schnurlose Telefone mit CT1+ senden relativ schwache und nicht gepulste Wellen aus und das nur, während telefoniert wird. Diese Telefone werden jetzt wieder neu angeboten.
Bei häufigem (z.B. beruflichem) Telefonieren, ein strahlungsreduziertes Head-Set verwenden. Sie können den Elektrosmog bis zu 95% reduzieren.
Produkte zum Schutz gegen Elektrosmog beim Telefonieren