37. Gesundes Wohnumfeld?

In manchen Häusern ist die Chance, gesund zu bleiben, sehr gering

Zur Person: Heidelinde W.; 16 Jahre; Schülerin; einziges Kind

Zur Wohnsituation: Heidelinde W. wohnt seit 4 Jahren mit ihren Eltern in einem 8-stöckigen Mehrfamilien-Hochhaus in Hannover, dessen Bewohner häufig wechseln.

Zur Krankheitsgeschichte: Hautausschlag am ganzen Körper mit starkem Juckreiz, Lymphknotenschwellung, starker Harndrang, häufig erkältet, unerklärliche Kopf- und Bauchschmerzen, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, häufige Heuschnupfenanfälle mit stark geschwollenen Augenlidern, zunehmende Kurzsichtigkeit, stottert oft, ist nervös und leicht reizbar. Die Beschwerden lassen nach, wenn Heidelinde einen Tag oder länger nicht zuhause ist.

Zur Untersuchung der Wohnung auf elektromagnetische Strahlenbelastung: Eine 380 KV-Hochspannungsleitung in ca. 15 Meter Entfernung zum Hochhaus verursachte in Heidelindes Zimmer magnetische Wechselfelder mit einer Flussdichte zwischen 450 und 760 Nano-Tesla.

 

Empfohlene Maßnahmen

Möglichst bald in ein Haus umziehen, dass nur schwachen elektromagnetischen Feldern und Strahlen ausgesetzt ist.

 

Was erreicht wurde

Ein halbes Jahr nach dem Umzug sind alle gesundheitlichen Beschwerden bis auf die Kurzsichtigkeit verschwunden.

 

Zurück zur Übersicht

 



37. Gesundes Wohnumfeld?