Kopfschmerzen durch Schreibtischlampe
Die alleinlebende Prokuristin hatte es sich angewöhnt, fast jeden Abend zuhause an ihrem Schreibtisch noch einige Stunden zu arbeiten. Seit einem halben Jahr bekam sie fast regelmässig spätestens nach einer Stunde Kopfschmerzen und musste eine Tablette einnehmen, um weiterarbeiten zu können. Da sie am Tag und auch früher fast nie Kopfschmerzen hatte, und sich auch nicht überanstrengt fühlte, suchte sie nach einer möglichen Ursache für diese regelmässigen, nur an ihrem Schreibtisch auftretenden Kopfschmerzen.
Bei der elektrobiologischen Untersuchung stellte sich heraus, dass die dicht an ihrem Kopf stehende Schreibtischlampe aus Metall nicht geerdet war. Die Lampe verursachte im Nahbereich ein starkes elektrisches Feld, an das der Körper ankoppelte. Dadurch ergab sich eine Körperspannung von 8,60 Volt.
Empfohlene Maßnahmen Durch das Umdrehen des Steckers in der Steckdose verringerte sich die Ankopplung des Körpers an das elektrische Feld der Schreibtischlampe bereits auf 0,70 Volt. Nachdem das Kabel der erst vor einem halben Jahr gekauften Schreibtisch-Lampe durch ein geerdetes Kabel ersetzt wurde, war am Körper der Prokuristin nur noch eine Körperspannung von 0,20 Volt zu messen.
Was erreicht wurde
Bereits am nächsten Abend traten keine Kopfschmerzen mehr auf - auch nicht nach 4 Stunden Schreibtischarbeit.
Alternativen
Statt einer Schreibtischlampe einen Deckenstrahler verwenden, weil dessen Licht weiter als das elektrische Feld strahlt.