22. Leuchtstofflampen in der Tiefgarage

Schlafstörungen durch Leuchtstoff-Lampe in der Tiefgarage

Ein Ehepaar - sie 38, er 42 Jahre alt - zog in eine Eigentumswohnung am Stadtrand. Nach den ersten Nächten in der neuen Wohnung wachte die Frau mehrmals in der Nacht auf und hatte morgens regelmässig Kopfschmerzen, die aber im Laufe des Vormittags verschwanden.

Ihr Mann schlief zwar nicht so gut wie gewohnt, klagte aber nicht über Kopfschmerzen. Eine Ursache dafür war vorerst nicht zu finden: Betten und Lebensgewohnheiten waren dieselben geblieben. Aufgrund früherer Erfahrungen hatte man nachts auch immer die Stromversorgung für das Schlafzimmer abgeschaltet - zuerst von Hand, später automatisch durch einen im Sicherungskasten eingebauten Netzfreischalter.

Eine Überprüfung brachte die Lösung des Rätsels: Während der Schlafraum bei abgeschaltetem Stromkreis von elektrischen Feldern völlig frei war, wurde unter dem Bett der Frau ein starkes elektromagnetisches Feld gemessen, das sich über die gesamte Liegefläche ausdehnte. Dieses Eine Feld wurde von der Drossel einer Leuchtstoff-Deckenlampe erzeugt, die in der darunterliegenden Tiefgarage auch nachts brannte zusätzliche Ursache für die Kopfschmerzen war allerdings in der Wand am Kopfende der Betten zu finden. Sie grenzte an die Nachbarwohnung. Mit einem Geomagnetometer war zu erkennen, dass die Armierung der aus Fertigbauteilen bestehenden Betonwand stark magnetisiert war.

 

Empfohlene Maßnahmen

Das Problem wurde durch eine Abschirmung der Drossel in der Leuchtstoffröhre und der magnetisierten Armierung mit MU-Metall-Folien gelöst.

 

Was erreicht wurde

Bereits nach der ersten Nacht nach der Abschirmung gab es keine Kopfschmerzen mehr.

 

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