Nackenmuskelverspannungen trotz häufiger Massage
Seit Jahren litt Sonja Becker, eine 38-jährige Chefsekretärin aus Stuttgart, morgens unter einem steifen Nacken mit sehr unangenehmen Kopfschmerzen, die sich bis in die Stirn zogen. Tagsüber wurde es meist besser, aber nicht immer. Kein Wunder, dass sie oft schlechter Laune war und ihre Belastbarkeit abnahm.
Zahllose Besuche bei Orthopäden und Neurologen sowie Röntgenaufnahmen brachten keine Hinweise auf die Ursachen. Massagen, Gymnastik, Neuraltherapie, Spritzen und Medikamente brachten keine dauerhafte Hilfe.
Der Heilpraktiker, bei dem Sonja Becker Rat suchte, weil sie die unangenehmen Nebenwirkungen der ständig erforderlichen Medikamente satt hatte, verfügte glücklicherweise über Messgeräte zur Untersuchung von Schlafplätzen hinsichtlich elektromagnetischer Strahlung, das er Frau Becker auslieh.
Mit einem Elektrostress-Messgerät konnte Sonja Becker auf dem Bett liegend messen, dass ihr Körper in dieser Situation mit 2400 Milli-Volt unter Spannung stand. Laut der Gebrauchsanleitung sollten es höchstens 100 Milli-Volt sein, um einen erholsamen Schlaf zu haben. Von Natur aus arbeitet das Nervensystem nämlich nur mit Spannungen von weniger als 5 Milli-Volt. Sie fand die Ursache für die Ankopplung ihres Körpers an die sie umgebenden elektrischen Felder selbst sehr schnell heraus, als sie das Kopfteil ihres Bettes anfasste, in dem eine Leselampe eingebaut war. Obwohl diese Lampe gar nicht angeschaltet war, also die auch in der Nacht vorhandene Situation bestand, zeigte das Messgerät bei Berührung des Holzes im Kopfbereich des Bettes 8650 Milli-Volt an.
Frau Becker zog dann den Stecker für die Leselampe heraus und sah sofort auf dem Display des Messgerätes, dass die Körperspannung im gleichen Moment auf 650 Milli-Volt zurückging. Dieser Restwert wurde durch die unter Spannung stehende Stromleitung in der Wand am Kopfendes des Bettes verursacht. Nachdem die Sicherung für diesen Stromkreis abgeschaltet wurde, verringerte sich die Körperspannung noch einmal auf 70 Milli-Volt. Die Messung der magnetischen Flussdichte mit dem ebenfalls im Elektrosmog-Mess-Set enthaltenen Tesla-Meter ergab nur geringe Werte, die laut der Beschreibung als unbedenklich eingestuft wurden.
Frau Becker berichtete ihrem Heilpraktiker von ihren Messungen und den elektrotechnischen Veränderungen.
Empfohlene Maßnahmen
Ein Netzfreischalter wurde für den Stromkreis des Schlafzimmers und des danebenliegenden Raumes eingebaut.
Was erreicht wurde
Frau Becker erwartete nun, dass ihre gesundheitlichen Beschwerden so schnell verschwanden, wie die messbare Körperspannung von 2400 Milli-Volt auf 70 Milli-Volt zurückgegangen war. Doch es dauerte eine Woche, bis sie überhaupt etwas merkte. Dann fiel ihr und auch ihrem Chef auf, dass ihr ihre Arbeit wieder mehr Freude machte, dass sie wieder aktiver ihre Freizeit gestaltete und dass sie morgens kaum noch Kopfschmerzen hatte. Nach drei Monaten war Sonja Becker fast beschwerdefrei. Massagen sind kaum noch erforderlich, und Medikamente nimmt sie nur noch sehr selten.
Sie hat den Ärzten, die sie damals erfolglos behandelt haben, in einem langen Brief von ihrer Gesundung berichtet. Lediglich der Nervenarzt bedankte sich und äusserte die Vermutung, selbst in ähnlicher Weise betroffen zu sein, seit er für sich und seine Frau ein Bett angeschafft hatte, das mit zwei eingebauten Elektromotoren sehr praktisch verstellt werden kann. So war es dann auch, wie die folgende Fallschilderung zeigt.