18. Fehlgeburten durch veraltete Elektrik?

Vier Fehlgeburten durch eine alte, schadhafte Elektroinstallation

Susanne Bertram war mit ihrem Mann und ihrer 5-jährigen Tochter Aline aus der Stadt hinaus aufs Land gezogen. Das schöne alte Holzhaus mit großem Garten sollte für die Familie, die sich noch ein Kind wünschte, bessere Lebensbedingungen als in der Stadt ermöglichen. Doch leider kam alles anders. Herr Bertram, Lehrer in der Volksschule des Ortes, klagte bald nach dem Umzug über morgendliche Kopfschmerzen; auch seine Frau, ebenfalls Lehrerin, war nervöser und gestresster als früher. Man schob dies auf die ganze Umstellung und berufliche Mehrbelastung gegenüber früher. Ein halbes Jahr nach dem Umzug war Frau Bertram schwanger, und sie freute sich schon darauf, nach der Geburt des zweiten Kindes vorerst ihren Beruf aufzugeben und sich ganz um die Familie, das Haus und den Garten kümmern zu können. Leider verlief die Schwangerschaft nicht so komplikationslos wie beim ersten Kind. Im vierten Monat hatte sie dann eine Fehlgeburt. Es sollte nicht die letzte sein.

In den nächsten vier Jahren folgten drei weitere Fehlgeburten, für die eigentlich keine Ursache erkennbar war. Frau Bertram suchte inzwischen bei einem neu in den Ort gezogenen Naturheilarzt Rat; eigentlich nur wegen der immer noch häufigen Kopfschmerzen und ihrer unerklärlichen Nervosität; aber auch wegen den Fehlgeburten. Den Arzt machte es stutzig, dass die gesundheitlichen Beschwerden von Frau Bertram eigentlich ja erst nach dem Umzug in das jetzige Haus angefangen hatten. Er empfahl deshalb, das Haus, vor allem den Schlafplatz, von einem erfahrenen Baubiologen untersuchen zu lassen und ihm das Ergebnis mitzuteilen. Als Frau Bertram telefonisch dem Baubiologen ihre Situation schilderte, fielen ihm etliche Fälle ein, in denen er ungewöhnlich hohe elektromagnetische Strahlenbelastungen in Häusern gemessen hatte, in denen Ehepaare bzw. Frauen wohnten, deren Kinderwunsch bisher unerfüllt geblieben war oder mehrere Fehlgeburten und unerklärliche Schwangerschaftsbeschwerden aufgetreten waren. Ihn interessierte dieser Fall deshalb besonders, und es überraschte ihn überhaupt nicht, als die Messung der Körperspannung von Frau Bertram Werte zwischen 8 und 14 Volt ergab; und zwar nicht nur im Schlafbereich sondern im ganzen Haus. Ursache hierfür war die völlig desolate Elektroinstallation des Hauses, die teilweise über 50 Jahre alt war und erhebliche Isolierungs- und Erdungsmängel aufwies.

 

Empfohlene Maßnahmen

In diesem Fall genügte es nicht, lediglich für den Schlafbereich durch Einbau eines Netzfreischalter eine stromfreie Zone zu schaffen, weil auch der Aufenthalt im Haus während des Tages erheblichen Elektrostress verursachte. Die gesamte Elektroinstallation wurde fachgerecht mit abgeschirmten Kabeln erneuert, und bei der Verlegung wurde darauf geachtet, dass die Stromleitungen an Schlafplätzen und Daueraufenthaltsplätzen möglichst in einem Abstand von mindestens einem Meter verlaufen.

 

Was erreicht wurde

Nach knapp einem Jahr hat Frau Bertram einen gesunden Sohn zur Welt gebracht.

 

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