17. Zittern durch Nachttischlampen

Nachttisch-Lampe lässt zittern

Die siebzigjährige war sehr rüstig und ausser leichten rheumatischen Beschwerden auch gesund. Aber in den letzten Jahren zitterte sie immer stärker mit den Händen, so dass ihr viele gewohnte Tätigkeiten schwer fielen. Medikamente wollte sie aus Prinzip nicht nehmen.

Als ein Elektrobiologe ihren Schlafbereich untersuchte, fand er unter dem Bett ein 20 Meter langes aufgerolltes und unter Spannung stehendes Verlängerungskabel zur nicht geerdeten Nachttischlampe. Das Messergebnis: 1900 Milli-Volt im Körper. Das Verlängerungskabel tauschte er gegen ein 80 Zentimeter langes, abgeschirmtes Kabel aus und die Nachttischlampe wurde ganz einfach nachträglich geerdet. Das verringerte die Körperspannung auf 160 Milli-Volt. Diese Restbelastung kam vom Nachbarn, dessen Wohnung hinter der Wand am Kopfende des Bettes lag.

 

Empfohlene Maßnahmen

Die Wand zum Nachbarn wurde mit einer elektrisch leitfähigen Abschirmfarbe gestrichen, damit keine elektrischen Felder von dieser Wand ausstrahlen können. Das Ergebnis war ausgesprochen gut: nur noch 20 Milli-Volt Körperspannung.

 

Was erreicht wurde

Es hat allerdings 8 Wochen gedauert, bis die Hände der Frau ruhiger wurden, obwohl sie schon nach einer Woche nachts besser schlafen konnte. Auch ihr Rheuma plagt sie jetzt nicht mehr so wie früher.

 

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17. Zittern durch Nachttischlampen