Zahnprobleme durch Elektrosmog
Torsten K., 34 Jahre alt, hat seit dem Umzug vor zwei Jahren in eine Wohnung mit elektrischer Fussbodenheizung nicht nur erhebliche Schlafstörungen mit morgendlichen Kopfschmerzen, sondern auch sehr starke und häufige Zahnschmerzen. Obwohl er seit fast 15 Jahren acht Amalgamfüllungen hat, leidet er erst seit dem Umzug unter den typischen Beschwerden einer Quecksilberbelastung wie schlechtes Kurzzeitgedächtnis, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Die Messung der durch die elektrische Fussbodenheizung verursachten magnetischen Flussdichte ergab Werte zwischen 5000 und 20.000 Nano-Tesla.
Untersuchungen schwedischer Wissenschaftler haben ergeben, dass elektromagnetische Strahlung die chemische Struktur von Amalgamplomben verändert. Dadurch werden gefährliche Mengen des im Amalgam enthaltenen hochgiftigen Quecksilbers im Mund freigesetzt und vom Körper aufgenommen. Bei Frauen an Bildschirm-Arbeitsplätzen stieg die Quecksilberfreisetzung an einigen Monitoren auf das Sechsfache.
Wer unter den typischen Symptomen einer Quecksilberbelastung wie schlechtes Kurzzeitgedächtnis, Müdigkeit und Kopfschmerzen leidet, muss deshalb nicht gleich sämtliche Amalgamplompen entfernen lassen. Denn Messungen der Int. Gesellschaft für Elektrosmog- Forschung (IGEF) haben gezeigt, dass gesundheitliche Beschwerden durch Amalgam und andere Zahnmetalle kurzfristig nachlassen und oft ganz verschwinden, wenn die elektromagnetische Strahlenbelastung verringert wird.
Dabei geht es nicht nur um Elektrosmog am Arbeitsplatz. Untersuchungen haben gezeigt, dass oft auch im Schlafbereich elektromagnetische Felder in derselben Grössenordnung wie an Arbeitsplätzen gemessen werden; z.B. wenn Speicherheizungen und Boiler mit Nachtstrom betrieben werden oder Elektrogeräte nahe am Bett stehen.
Empfohlene Maßnahmen
Da nicht nur Amalgamplompen sondern jegliches Zahnmetall, auch Gold, wie eine Antenne auf elektromagnetische Strahlung wirkt, sollten die Amalgamfüllungen möglichst weitgehend durch metallfreie Füllungen ersetzt werden. Die Kombination Strom und Metall ist häufig Ursache gesundheitlicher Beschwerden, die relativ einfach durch eine Verringerung der elektromagnetischen Belastung vermieden werden können; das heisst in diesem Fall, in dem eine völlige Abschaltung der elektrischen Fussbodenheizung nicht möglich war, dass ein Umzug in eine andere Wohnung mit einer nur sehr geringen elektromagnetische Strahlenbelastung erforderlich ist.
Was erreicht wurde
Der Umzug in eine andere "strahlenarme" Wohnung war schneller möglich als der Ersatz der Amalgamplomben durch metallfreie Füllungen. Torsten K. hat seinen Zahnarzt-Termin bisher immer wieder verschoben, weil die Beschwerden verschwunden sind und er, wie er meint, wieder ganz gut mit den Amalgamfüllungen leben kann.