Herzrhythmusstörungen durch ein Kalkschutzgerät
"Ein von der Firma A. hergestelltes Kalkschutzgerät wurde im Auftrag meines Hauswirts im Mai 1993 im Heizungskeller- Vorraum im von mir mitbewohnten Mietshaus installiert. Sofort danach konstatierte ich mit meinem Radiogerät erheblich Störungen des Radioempfangs (LW und UKW). Diese Störungen ertönen im gleichen Sekundentakt, wie eine Kontroll-Lampe im Kalkschutzgerät aufleuchtet. Diese Strahlung, die in allen Räumen meiner neben dem Heizungskeller liegenden Parterrewohnung messbar ist, erreicht ihre höchste Stärke auf dem Korridor unmittelbar an der Stelle, wo hinter der Wand das Kalkschutzgerät installiert ist. Die Strahlung ist im Schlafzimmer an unseren Betten messbar, so dass meine Frau und ich nicht nur tagsüber, sondern auch nachts dieser Strahlung ausgesetzt sind. außerdem ist die Strahlung ausserhalb des Hauses an der Gartenseite, auf der Terrasse und an der Haustürseite ebenfalls messbar; das heisst als Störsignal im Sekundentakt mit dem Radio nachweisbar; - soweit die technische Seite.
Nun zum gesundheitlichen Problem. Seit dem 5. Oktober 1993 habe ich Herzrhythmusstörungen mit unregelmässigem Puls; die Ursache ist unbekannt. Meine Frau erlitt in der Nacht zum 2. Januar 1994 eine schlaganfallähnliche gesundheitliche Störung mit Taumeln und Sehstörungen (Doppeltsehen).
Am 3. Januar 1994 ergab die neurologische Untersuchung mit CT, Hirnstrommessung und Halsschlagadern-Frequenzprüfung die exakte Diagnose: kein Gehirntumor, danach die ungesicherte Diagnose zweier Ärzte: vermutlich Durchblutungsstörung mit Verschluss. Bei beiden Gesundheitsproblemen stehen wir und auch unser Hausarzt vor einem Rätsel. Anlässlich seines Hausbesuches führte ich dem Hausarzt die Strahlung des Kalkschutzgerätes vor, worauf er einen Zusammenhang der Strahlung mit den geschilderten gesundheitlichen Problemen nicht ausschloss, nur: >es müsse bewiesen werden.
Genau darum geht es mir. Deshalb frage ich an, ob Sie das Kalkschutzgerät hinsichtlich der Strahlung und einer dadurch entstehenden gesundheitlichen Schädigung des Menschen überprüfen und darüber ein Gutachten erstellen können".
Die Untersuchung ergab, dass das eingeschaltete Kalkschutzgerät in jeder Sekunde einen kurzen intensiven Mikrowellen-Stoss verursachte, der nicht nur die Hauswände, sondern auch die Körper der Wohnungsbenutzer wie ein Pulsschlag durchdrang. Das Kalkschutzgerät wirkte sich also sozusagen wie ein sehr starker Herzschrittmacher aus, der ohne Rücksicht auf die körperliche Verfassung, auf Schlaf-, Ruhe- oder Tätigkeits-Phasen gnadenlos den Herzrhythmus auf 60 Impulse pro Minute taktet.
Empfohlene Maßnahmen
Was erreicht wurde
Vier Wochen später kam folgender erfreuliche Brief:
"Nachdem der Hauswirt das Kalkschutzgerät abmontiert und gegen ein Kalkschutzgerät ausgetauscht hat, welches auf Magnetbasis - ohne Strom - arbeitet, haben meine sofort vorgenommenen Messungen mit dem Radio ergeben, dass dieses Kalkschutzgerät keinen Mikrowellenpuls erzeugt. Falls es Sie interessiert, so kann ich berichten, dass - was mich betrifft - meine Herzrhythmusstörungen ohne Medikamente jetzt beseitigt sind und der vorher seit Juli vorigen Jahres sehr hohe Blutdruck (mit vielen "Aussetzern") wieder knabenhafte gute Werte störungsfrei erreicht hat. Das Kalkschutzgerät war Anfang Mai vorigen Jahres montiert worden, dies sei nur zur Ergänzung erwähnt. Das Befinden meiner Frau hat sich auch weitgehend verbessert. Wir beide finden nachts wieder erholsamen Schlaf wie in alten Zeiten und erholen uns nun genüsslich von den gesundheitlichen Strapazen der Strahleneinwirkung. Für uns ist es erwiesen, dass die Strahlungen des ersten Kalkschutzgerätes gesundheitsgefährdend waren!"